Neue Reihe „Markus-Forum um halb acht“
„Ich bekenne . . .“ bringt ins Gespräch

Münster-Kinderhaus -

„Wir haben in dieser Woche vier Bekenntnisse aus verschiedenen Lebensbiografien und Sichtweisen kennengelernt. Jeder Abend war auf seine Weise interessant und hat zu dem Phänomen ,Bekennen‘ einen eigenen Aspekt hinzugefügt“, zieht Pfarrerin Barbara Stoll-Großhans eine Bilanz des neuen Markus-Forums.

Freitag, 24.01.2020, 17:50 Uhr
Das Format „Markusforum um halb acht“ fand mit der vierten Abendveranstaltung hintereinander seinen vorläufigen Abschluss. Den letzten Vortrag hielt Hans-Peter Großhans, der Ehemann von Pfarrerin Barbara Stoll-Großhans.
Das Format „Markusforum um halb acht“ fand mit der vierten Abendveranstaltung hintereinander seinen vorläufigen Abschluss. Den letzten Vortrag hielt Hans-Peter Großhans, der Ehemann von Pfarrerin Barbara Stoll-Großhans. Foto: Reinhold Kringel

„Ich bekenne . . .“ hieß das Motto der Themenwoche in der evangelischen Markus-Gemeinde, die vom 20. bis zum 23. Januar von Pfarrerin Barbara Stoll-Großhans veranstaltet und moderiert wurde. „Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen Format ,Markus-Forum um halb acht‘“, sagte die Pfarrerin. „Ich freue mich sehr über die Resonanz, die Veranstaltungen waren gut besucht. Wir haben in dieser Woche vier Bekenntnisse aus verschiedenen Lebensbiografien und Sichtweisen kennengelernt. Jeder Abend war auf seine Weise interessant und hat zu dem Phänomen ,Bekennen‘ einen eigenen Aspekt hinzugefügt.“

Am Montag sprach Münsters ehemaliger Zoodirektor, Jörg Adler, über seine Erlebnisse in zwei deutschen Kirchen: „Ein Ost-West-Glaubensbekenntnis“. Ulrich Badde, Richter am Landgericht, sprach über sein Gerechtigkeitsempfinden im Spannungsfeld zu Gerichtsentscheidungen: „Ich bekenne mich zum Rechtsstaat“. Der Mittwoch gehörte Hans-Werner Scharnowski, Popkantor des Evangelischen Kirchenkreises. Sein Thema: „Farbe bekennen – wenn Musik Glauben weckt“.

Den letzten Vortrag hielt Hans Peter Großhans, Professor für evangelische Theologie an der Universität Münster, zum Thema: „Glauben und Bekennen“. Er studierte in Tübingen und Oxford, bevor er promovierte und sich habilitierte. 2008 erhielt er den Ruf an die Uni Münster und hat seitdem den Lehrstuhl für systematische Theologie inne.

Seine Ehefrau stellte ihn den Zuhörern vor und meinte augenzwinkernd zu seiner Biografie: „1991 hatte er das Glück, sich mit mir zu verheiraten, und dann hatten wir das gemeinsame Glück, zwei Kinder zu bekommen. Er ist auch ein ambitionierter Koch und mein theologischer Gesprächspartner.“

Prof. Großhans sprach über die Begriffe „Glauben und Bekennen“. Er gliederte ihn in die Bereiche „Bekennen heute“, „Bekennen in der Bibel“ und „Interreligiöse Perspektiven“.

An kleinen Tischen saßen die Gemeindemitglieder bei Wein und Knabbereien zusammen, um nach den Vorträgen ein Gespräch über das Gehörte zu führen, erst im Plenum und dann im kleinen Kreis am Tisch.

Im „Markus-Forum um halb acht“ sollten Themen um Glaube und Leben sowie Kirche und Gesellschaft zur Sprache kommen, erläuterte die Seelsorgerin. „Ich bin schon gespannt auf die nächsten Veranstaltungen in diesem Jahr.“ Etliche Gemeindemitglieder bedankten sich bei der Verabschiedung für ihre Initiative, die sie, zusammen mit dem Presbyterium, gestartet hat.

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