Projekt „Digital mobil in Münster“ macht in Kinderhaus Station
Damit Senioren den Anschluss nicht verlieren

Münster-KinDerhaus -

Tablets von der Sparkasse und fachkundige Hilfe von Mitarbeitern einer Beratungsfirma: Älteren Mitbürger wird in Kinderhaus die Welt des Internets näher gebracht.

Sonntag, 26.01.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 17:58 Uhr
Die Senioren im Parea-Treff der Wohnungsgesellschaft Sahle machten sich unter professioneller Anleitung auf den Weg, die neuen Möglichkeiten des Internets mit Tablets im Rahmen des Projekts „Digital mobil in Münster“ zu entdecken.
Die Senioren im Parea-Treff der Wohnungsgesellschaft Sahle machten sich unter professioneller Anleitung auf den Weg, die neuen Möglichkeiten des Internets mit Tablets im Rahmen des Projekts „Digital mobil in Münster“ zu entdecken. Foto: Claus Röttig

In der heutigen Zeit kommt man um Begriffe wie Apps, Internet oder WLAN nicht herum. Doch nicht jeder kommt mit der neuen EDV-Welt klar. Gerade Senioren haben oft Schwierigkeiten oder Hemmungen, mit der rasanten Entwicklung im Computerbereich Schritt zu halten oder überhaupt erste Schritte zu wagen.

Doch das soll sich nun ändern: Das Projekt „Digital mobil in Münster“ der kommunalen Seniorenvertretung und des Vereins Bürgernetz machte Station bei Sahle-Wohnen, genauer im Parea-Treff an der Killingstraße.

„Aber es soll nicht nur bei einer theoretischen Einführung bleiben“, verriet Michael Sackermann von der Sahle-Presseabteilung. So bekommen die teilnehmenden Senioren neben verschiedenen Unterrichtseinheiten auch gleich acht kostenlose Tablets leihweise zur Verfügung gestellt. Diese dürfen mit nach Hause genommen werden, um zu üben „oder die neue Welt des Internets kennenzulernen“, wie es von den Experten der Unternehmensberatung Cassini hieß.

Denn die Mitarbeiter der Beratungsfirma setzten sich neben die Senioren und erklärten geduldig, wie ein Tablet, Internet oder die Apps funktionieren.

Finanziert wurden die Tablets durch eine Spende der Sparkasse Münsterland-Ost, die Mitarbeiter von Cassini werden immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen.

„Ich persönlich kann zwar auf meine eigenen Lehrer in Form meiner Kinder zurückgreifen, aber viele Senioren haben das nicht“, erzählte Sackermann.

Dabei helfe die moderne Technik zum Beispiel, mit der oft weit entfernt wohnenden Familie Kontakt zu halten, „oder sich untereinander zu vernetzen, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

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