Josef-Beckmann-Straße
Wohn- und Stadtbau erarbeitet Konzept für Fassadengestaltung

Münster-Kinderhaus -

Weg vom Schwarz – hin zu einer helleren Optik: Die städtische Wohnungsgesellschaft Wohn- und Stadtbau erarbeitet mit einem Architekten ein neues Gestaltungskonzept für ihren Mehrfamilienhaus-Komplex an der Josef-Beckmann-Straße. 2022 soll es etwas werden.

Dienstag, 28.01.2020, 20:00 Uhr
Eine neue Optik strebt die Wohn- und Stadtbau für ihren Mehrfamilienhaus-Komplex an der
Eine neue Optik strebt die Wohn- und Stadtbau für ihren Mehrfamilienhaus-Komplex an der Foto: Katrin Jünemann

Die Optik am Einfallstor ins Wohngebiet Brüningheide, am Kreisel Kristiansandstraße, ist düster. Die Mehrfamilienhäuser der städtischen Wohnungsgesellschaft Wohn- und Stadtbau tragen die Fassaden der Ursprungsjahre. In den 70er-Jahren, als sie entstanden, gab es noch andere Gestaltungsvorlieben als heute.

Doch das soll sich ändern: Die Wohn- und Stadtbau sei dabei, ein Gestaltungskonzept erarbeiten zu lassen, erklärte auf Anfrage Geschäftsführer Dr. Christian Jaeger . Das geht nicht von jetzt auf gleich: Als Zeitpunkt für die Umsetzung dieses Großprojekts sei 2022 angepeilt.

Balkon-Situation soll verbessert werden

Es gehe nicht nur um eine gestalterische Aufwertung, fügte Jaeger hinzu. Zugleich sollten auch noch Defizite an den Balkonen beseitigt werden. Rund 200 öffentlich geförderte Wohnungen hat die Wohn- und Stadtbau in dem Komplex an der Josef-Beckmann-Straße. Die Kaltmiete liegt nach Angaben von Prokurist Sebastian Albers , zugleich zuständig für die Abteilungsleitung Hausbewirtschaftung, bei knapp fünf Euro.

In den vergangen Jahren habe das Unternehmen kontinuierlich und nachhaltig in den Bestand investiert, erklärt Albers. So seien vor sechs Jahren die Bäder saniert worden, zugleich sei eine neue Heizungsanlage eingebaut worden.

Gerade erst zwei Jahre ist es her, dass „alle Treppenhäuser“ gestrichen worden seien. Und vor vier Jahren, fügt der Prokurist hinzu, wurden alle Aufzüge erneuert. Was den energetischen Aspekt anbelange, seien die Häuser in einem ordentlichen Zustand.

Mieter-Feedback beachtet

Nun soll es weitergehen. Dunkle Wände wirken nicht eben stimmungsaufhellend. Wie es anders gehe, habe zum Beispiel die Wohnungsgesellschaft „Wohnsieger“ vorgemacht, sagt Albers. „Wohnsieger“ hat ihr Mehrfamilienhaus mit hellen Farben gestaltet: Das nimmt einem großen Baukörper die Wucht und wirkt freundlich.

Auch die Wohn- und Stadtbau ist jetzt am Ball: „Wir sind dabei, mit einem Architekten ein Konzept zu entwickeln“, erläutert Sebastian Albers: Es gehe zum einen um eine andere Fassadengestaltung, zugleich auch um Balkonsanierungen. Denn man habe von den Mietern schon öfter das Feedback erhalten, dass die Balkone eine Sanierung gebrauchen könnten.

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