Kappenfest im Pfarrheim
„Raketen-Uli“ sorgte für Party-Laune

Münster-Kinderhaus -

Unter der Leitung von Pfarrer Ulrich Messing, der wegen seiner Vorliebe für die gleichnamige Aktion von allen nur liebevoll „Raketen-Uli“ genannt wurde, und Andreas Siepmann von der Schützenbruderschaft St. Josef ging es durch einen närrischen Abend: dem traditionellen Kappenfest in St. Josef..

Sonntag, 16.02.2020, 18:12 Uhr aktualisiert: 17.02.2020, 18:38 Uhr
Ein Quartett sorgte beim Kappenfest für Stimmung (v.l.): Prinz Thorsten II., Pfarrer Ulrich Messing, Frank Hoffmann und Christian Lange (Adjutanten).
Ein Quartett sorgte beim Kappenfest für Stimmung (v.l.): Prinz Thorsten II., Pfarrer Ulrich Messing, Frank Hoffmann und Christian Lange (Adjutanten). Foto: cro

„Manege frei für den Karneval in Kinderhaus.“ So lautete das Motto des diesjährigen Kappenfestes – und das wurde weidlich genossen. Denn die Besucher im Pfarrzentrum wollten unter Beweis stellen, dass nicht nur das Zentrum, sondern auch die Stadtteile die närrische Kappe aufhaben. Unter der Leitung von Pfarrer Ulrich Messing, der wegen seiner Vorliebe für die gleichnamige Aktion von allen nur liebevoll „Raketen-Uli“ genannt wurde, und Andreas Siepmann von der Schützenbruderschaft St. Josef ging es durch den närrischen Abend.

Den Auftakt machte der Spielmannszug St. Wilhelmi, gefolgt von karnevalistischem Tanz. Denn das 1. Münstersche Amazonentanzkorps hatte sich angekündigt., „Was wäre Karneval nur ohne so viel Tanz und Freude“, lobte Messing.

Danach stand eine Art Büttenrede auf dem Programm, auch wenn Pastoralreferent Martin Grünert der Meinung war, dass es eher eine Geschichte aus dem Freundeskreis sei. Und so berichtete Grünert sowohl von einem Erfinder als auch von einer Cafébetreiberin – allerdings im zungenbrecherischen Slang.

Auch der Besuch von Prinz Thorsten II. hat schon lange Tradition in der Gemeinde. Denn Messing ist als Fan von Karneval bekannt und für seine Nähe zu den Tollitäten. Bei aller Feierlaune schlug jedoch der Prinz auch dankbare Töne an: „Ich kann mich nur für die tolle Unterstützung bedanken.“ Und an Messing gewandt: „Wären doch nur viel mehr Menschen wie du in solchen Positionen.“

Danach ging es weiter mit einem Einblick der besonderen Art, nämlich in die Bierflasche. „Wenn zehn Bier vor mir stehen, kann ich nicht widerstehen“, versprach Annette Liedtke als der Betrunkene Herbert. Nach zehn Bier könne er eben nicht mehr stehen.

Auch Messing ließ es sich nicht nehmen und trat wieder in die Bütt. Gewohnt routiniert nahm der Pfarrer dieses Mal sowohl den Eklat um seinen Tanz als auch die Zukunft der Kirche und der Gemeinde aufs Korn.

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