Bewerbungsfrist endet am 31. März
„Kunst am Rand“ gibt es draußen

Münster-Kinderhaus -

„Wir planen weiter und sind zuversichtlich, dass es eine reale Chance gibt, dass ,Kunst am Rand‘ stattfindet“, sagt Kurator Jochen Koeniger. Denn „Kunst am Rand“ findet draußen statt. Vorgesehen ist der Zeitraum vom 7. Juni bis zum 27. September

Samstag, 28.03.2020, 05:57 Uhr aktualisiert: 28.03.2020, 06:02 Uhr
Der rote Hochsitz „Flur 10, Flurstück 66“, eine Arbeit der Künstlerin
Der rote Hochsitz „Flur 10, Flurstück 66“, eine Arbeit der Künstlerin Foto: kaj

„Wir planen weiter und sind zuversichtlich, dass es eine reale Chance gibt, dass ,Kunst am Rand‘ stattfindet“, sagt Kurator Jochen Koeniger . Diese Zuversicht gründet sich auf das besondere Ausstellungsformat: Denn „Kunst am Rand“ findet draußen statt. Vorgesehen ist „Kunst am Rand“ für den Zeitraum vom 7. Juni bis zum 27. September.

Es gibt für die dritte Auflage fünf Standorte: Gut Kinderhaus (Am Max-Klemens-Kanal 19), die Waldschule Kinderhaus (Große Wiese 14), Westfalia Kinderhaus (Bernd-Feldhaus-Platz 1), Pfarrhaus St. Josef (Kristiansandstraße 70) sowie Heimatmuseum und Lepramuseum (Kinderhaus 15).

„Wir sind in der Lage, die Kunstwerke schön verteilt draußen zu präsentieren. Darauf gründet sich unsere Hoffnung“, sagt Kurator Jochen Koeniger vom Vorbereitungsteam, zu dem auch Ute Behrens-Porzky und Candia Neumann (beide Kap.8) und Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgi gehören.

Er geht von einem Ausstellungsumfang von 20 bis 30 Arbeiten aus. Die meisten Künstler, die sich bislang gemeldet haben, hätten sich mit einer Arbeit beworben. Es gebe Bewerbungen aus Münster, aus dem Ruhrgebiet, aus Bielefeld und Osnabrück: „Es läuft eine Menge.“

Auch die eingeladenen Künstler aus Dresden und Amsterdam seien schon bei der Arbeit und hätten Ideen entwickelt.

„Von der künstlerischen Seite her sind wir gut aufgestellt“, betont Koeniger. „Alles andere wird sich zeigen.“ Alle Arbeiten, die zur Ausstellung beitragen, nehmen am Wettbewerb um den Kunstpreis Kinderhaus teil.

Natürlich denken die Ausstellungsmacher an Anpassungen. So könnte zum Beispiel auf eine Eröffnung ebenso wie auf Führungen verzichtet werden.

„Wir überlegen, ob wir zum Beispiel einen virtuellen Rundgang anbieten können, der dann über die Homepage von ,Kunst am Rand´ abrufbar ist“, erläutert Jochen Koeniger. Diese virtuelle Führung würde er in Zusammenarbeit mit der Kunsthistorikerin Dr. Annette Georgie anbieten.

Mit dieser Vorinformation könnten sich dann die Kunstfreunde die Artefakte vor Ort – in Abstand vonein­ander – in aller Ruhe anschauen. Auch QR-Codes (englisch: Quick Response – schnelle Antwort) könnten zum Einsatz kommen. Die kleinen Datenspeicher können Informationen zu den Kunstwerken direkt vor Ort auf das Handy der Besucher liefern.

 

Bewerbungen

Bewerbungen für „Kunst am Rand“ sind noch bis zum 31. März möglich. Interessierte senden ihre Bewerbung mit Objektbeschreibung, Foto und Ideenskizze sowie einer Kurzinfo zur Person der Künstlerin, des Künstlers per E-Mail an koeniger@muenster.de oder per Post an: Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, Idenbrockplatz 8, 48159 Münster.

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