Bürgervereinigung stiftet neue Sitzbank an der Paula-Wilken-Stiege
Endlich wieder die Möglichkeit, sich auszuruhen

Münster-Kinderhaus -

Die Bürgervereinigung Kinderhaus hat eine neue Sitzbank an der Paula-Wilken-Stiege aufgestellt. Die alte Holzbank wurde jetzt durch eine Metallkonstruktion ersetzt.

Mittwoch, 01.04.2020, 18:28 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 17:48 Uhr
Dr. Christopher Görlich (r.) und Walter Schröer auf der neuen Bank an der Paula-Wilken-Stiege
Dr. Christopher Görlich (r.) und Walter Schröer auf der neuen Bank an der Paula-Wilken-Stiege Foto: Bürgervereinigung Kinderhaus

Wer Münsters Stadtteil Kinderhaus erkunden möchte, dem legt die Bürgervereinigung die Kinderhauser Rundwege nahe. „Die drei Routen sind ausgeschildert und an den Stationen findet man die dazugehörigen Informationen“, erklärt Walter Schröer , Vorsitzender der Bürgervereinigung Kinderhaus.

Die Kirche St. Josef und das Pfründnerhaus sind die Startpunkte für alle drei Rundwege. Dort können sich die Spaziergänger entscheiden, ob sie den roten (elf Kilometer), den grünen (fünf Kilometer) oder den blauen Weg (fünf Kilometer) in Angriff nehmen wollen.

Spenderplakette

Nicht weit davon entfernt steht an der Paula-Wilken-Stiege gegenüber des Pfarrzentrums jetzt eine neue Sitzbank. Sie wurde von der Bürgervereinigung Kinderhaus gestiftet und jetzt durch die beiden Vorsitzenden Dr. Christopher Görlich und Walter Schröer offiziell in Betrieb genommen. „Auch eine Spenderplakette wurde angebracht“, freut sich Walter Schröer über die neue Errungenschaft.

Walter Schröer (l.) und Fritz Dirks mit der ersten Bank von 1989.

Walter Schröer (l.) und Fritz Dirks mit der ersten Bank von 1989. Foto: Bürgervereinigung Kinderhaus

Bereits die alte Bank, die zuvor an dieser Stelle stand, war eine Stiftung der Bürgervereinigung: Vor 31 Jahren, am 6. Oktober 1989, stellte die Bürgervereinigung Kinderhaus an der Paula-Wilken-Stiege eine rustikale Sitzgelegenheit auf. Die Erbauer waren Adolf Betz , Fritz Dirks und Walter Schröer. Adolf Betz besorgte das Holz, Fritz Dirks schnitzte den Schriftzug „Bürgervereinigung Kinderhaus“ in die Rückenlehne, und Walter Schröer half bei der Aufstellung. „Leider war nach 31 Jahren die Bank stark verwittert und nicht mehr stabil genug. Sie musste entfernt werden“, erläutert Walter Schröer.

Morsche Rückbank

Zunächst musste aus Sicherheitsgründen die morsche Rückenlehne entfernt werden. Daraufhin wurde die verbliebene Sitzbank immer wieder von Unbekannten zum Ufer des Kinderbachs geschleppt. „Die Bank war nicht mit dem Boden fest verankert“, beschreibt Walter Schröer.

Als Friedhofsgärtner Wolfgang Welling kürzlich neue Friedhofsbänke aufstellte, habe der Vorstand der Bürgervereinigung beschlossen, dieses Modell als Ersatz für die alte Bank zu übernehmen. Schröer: „Als ich diese blaue Stahlbank gesehen habe, wusste ich, dass die genau die richtige für unsere Zwecke ist. Sie ist pflegeleicht. Ich gehe davon aus, dass diese Sitzgelegenheit mindestens so lange hält, wie ihre Vorgängerin.“ Walter Schröer bat daraufhin Wolfgang Welling, diese Bank noch einmal für die Bürgervereinigung zu bestellen.

Betonplatten

Zwar wurde die neue Bank schon nach kurzer Zeit erneut an den Kinderbach versetzt, aber eine erneute Aufstellung an ihrem Ort erfolgte sofort. Um es den „Versetzern“ etwas schwerer zu machen, wurden an den Füßen jetzt Betonplatten montiert.

Die alte hölzerne Bank sei sehr oft von Spaziergängern genutzt worden, um sich dort auszuruhen oder die tolle Aussicht zu genießen. Als die neue blaue Sitzgelegenheit aus Metall aufgestellt wurde, sei sofort ein Spaziergänger vorbeigekommen. Walter Schröer: „Der hat sich bei uns bedankt und sagte: ‚Endlich gibt es wieder eine Gelegenheit, sich nach einem ausgedehnten Streifzug auszuruhen oder sich einfach an dem prima Panorama zu erfreuen‘.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7353138?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F139%2F
Nachrichten-Ticker