Neubau der Mensa und der Grundschule am Kinderbach geht voran
Virus verhindert symbolischen Spatenstich

Münster-Kinderhaus -

Seit einer Woche sind die Tiefbauarbeiten für den Neubau der Mensa und der Grundschule am Kinderbach im Gange. Gestern sollte eigentlich der symbolische Spatenstich mit Oberbürgermeister Markus Lewe erfolgen. Doch daraus wurde nichts.

Donnerstag, 02.04.2020, 17:48 Uhr aktualisiert: 03.04.2020, 18:50 Uhr
Gestern sollte der symbolische Spatenstich für den Neubau der Mensa und der Grundschule am Kinderbach erfolgen. Doch Oberbürgermeister Markus Lewe nebst Gefolge sagten wegen der Corona-Pandemie ab. Aber die Tiefbauarbeiten gehen problemlos weiter.
Gestern sollte der symbolische Spatenstich für den Neubau der Mensa und der Grundschule am Kinderbach erfolgen. Doch Oberbürgermeister Markus Lewe nebst Gefolge sagten wegen der Corona-Pandemie ab. Aber die Tiefbauarbeiten gehen problemlos weiter.

Rund 13,5 Millionen Euro soll der Neubau der Mensa und der Grundschule am Kinderbach kosten. Es ist üblich, dass für so eine große städtische Baumaßnahme ein erster symbolischer Spatenstich erfolgt. „Der wäre heute gewesen“, teilte Harald Holtwick, Rektor der Grundschule am Kinderbach, gestern auf Nachfrage dieser Zeitung mit. Doch der Coronavirus hat diese traditionelle Veranstaltung verhindert. Eigentlich hatte sich Oberbürgermeister Markus Lewe mit weiteren für den Neubau verantwortlichen Personen zum Spatenstich angemeldet, musste aber aufgrund der Corona-Krise absagen. „Ob diese Veranstaltung nachgeholt wird, steht noch nicht fest“, so Holtwick.

Nichtsdestotrotz laufen die vor knapp einer Woche gestarteten Tiefbauarbeiten durch das Hiltruper Unternehmen Hubert Nabbe ganz normal weiter, sodass mit Stand von heute dem Fertigstellungstermin Winter 2020/21 nichts im Wege steht.

„Da der Raupenbagger eine Schaufel mit 1500 Liter Volumen hat, geht es zügig voran“, hat der Grundschulleiter festgestellt. Die Baugrube wird auf etwa fünf Meter Tiefe ausgehoben. Polier der Baustelle ist Henrik Wohlfahrt unterstützt wird der Chef der Baustelle von Tiefbaufacharbeiter Jürgen Himler.

Der Polier habe Holtwick mitgeteilt, es sei zumindest für die Lkw-Fahrten ein Vorteil, dass die Schulen geschlossen sind. Insgesamt würden 250 bis 300 Lkw-Ladungen für die Baugrube abtransportiert. Weiterhin habe er von Wohlfahrt erfahren, dass die obere Schicht der Erde gesondert gelagert werden müsse, weil hier vor vielen Jahren beim Bau des Schulzentrums ein Teich aufgefüllt worden sei. Nur die untere, gewachsene Erdschicht könne normal gelagert werden. „Unser Hausmeister, Heinz Schwarte, erzählte, dass er auf dem sogenannten Kuhlenkötters Teich noch mit Schlittschuhen gelaufen sei“, hat der Rektor vernommen. Am kommenden Dienstag (7. April) wird es spannend. Der Baukran wird mit Hilfe eines großen Autokrans aufgebaut. „Die Vorbereitungsarbeiten dazu können wir im ganzen Schulgebäude hören und fühlen. Denn Jürgen Himler verdichtet den aufgefahrenen Schotter mit einer Rüttelplatte.“ Jetzt hofft der Rektor, dass zumindest die offizielle Feier zur Grundsteinlegung stattfinden wird.

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