Wasserschaden wird beseitigt
Neuer Boden für die Sporthalle

Münster-KinderhausBaustelle war die Halle auch im Sommer 2018: Seinerzeit wurde die 38 Jahre alte Haustechnik erneuert. Die Leitungssysteme befanden sich ursprünglich im Kriechkeller: Sie wurden nach oben verlegt. Das betraf Wasser, Heizung und Elektrizität. Auch die Sanitärräume wurden auf den neuen Stand der Technik gebracht. Die Halle selbst war während dieser Zeit nutzbar. Das ist nun nicht der Fall. -

Erneuert wird der Schwingboden samt Holzunterkonstruktion sowie die Fußbodenheizung. in der Sporthalle des Kinderhauser Schulzentrums.

Samstag, 30.05.2020, 05:43 Uhr aktualisiert: 30.05.2020, 05:50 Uhr
Im September 2014
Im September 2014 Foto: kaj

Vom 29. Juni bis zum 28. August rücken wieder die Handwerker in der Sporthalle des Kinderhauser Schulzentrums an. Die Halle erhält den zweiten neuen Boden innerhalb von sechs Jahren.

Der Grund ist wie beim ersten Mal ein Wasserschaden. Nach dem Juli-Unwetter 2014 hatte die Sporthalle einen komplett neuen Boden erhalten und konnte ab Februar 2015 erstmals wieder genutzt werden.

Auch dieses Mal ist ein Wasserschaden die Ursache für die Erneuerung. Betroffen ist nach Angaben des Amts für Immobilienmanagement der „Boden der gesamten Dreifachsporthalle“. Der Wasserschaden sei erstmals im Januar 2019 aufgetreten. Es habe sich um Lecks in der Fußbodenheizung gehandelt. Und da die Sohle Gefälle habe, habe sich das Wasser ausgebreitet. Zunächst sei versucht worden, das Wasser abzusaugen und den Boden zu trocknen. Das Amt für Immobilienmanagement habe in Zusammenarbeit mit mehreren Fachfirmen und einem Sachverständigen für Sportböden die Möglichkeit der Trocknung untersucht.

„Da aber immer Wasser nachkam und dieses auch unter die Dämmung lief, wäre einen Trocknung extrem aufwendig und teuer geworden. Letztlich blieb nur die Entscheidung, den gesamten Boden plus die Heizung zu erneuern“, heißt es weiter. Erneuert werde nun der Schwingboden samt Holzunterkonstruktion sowie die Fußbodenheizung.

Ein Umweltlabor hatte nach Angaben des Fachamts seit April 2019 mehrmals den Sportboden und die Raumluft auf eine Belastung durch Schimmelpilze überprüft: „Die Untersuchungen ergaben eine sehr geringe Belastung mit Schimmelpilzen in zwei Bodenhülsen. Die Belastungen waren so gering, dass der Sportbetrieb uneingeschränkt ohne gesundheitliche Risiken stattfinden konnte.“

Im Oktober vorigen Jahres wurde der Beschluss für die Erneuerung in der Bezirksvertretung Nord gefasst. Die Kosten für die Erneuerung belaufen sich laut Fachamt auf rund 191 000 Euro.

 

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