Abschnitt am Kinderbach
Bürgervereinigung schlägt Anni-Buschkötter-Weg vor

Münster-Kinderhauis -

Der Weg westlich des Kinderbaches vom Neuen Heidkamp aus entlang des Kinderbaches bis zur Gasselstiege könnte als „Anni-Buschkötter-Weg“ benannt werden, schlägt die Bürgervereinigung vor.

Dienstag, 16.06.2020, 05:25 Uhr aktualisiert: 16.06.2020, 05:30 Uhr
Anni Buschkötter
Anni Buschkötter

Die Bürgervereinigung Kinderhaus für Kultur, Heimatpflege und Naturschutz begrüßt die Namensgebung im zukünftigen Moldrickx-Quartier und dankt dafür in einem Brief an Bezirksbürgermeister Manfred Igelbrink . Sie greift zudem den in unserer Zeitung erwähnten Vorschlag auf, den CDU-Bezirksvertreter Lothar Wypyrczyk in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord in die Diskussion gebracht hatte. Er hatte, wie berichtet, die Kinderhauser Künstlerin Anni Buschkötter als Namensgeberin vorgeschlagen. Diese Anregung kam im Moldrickx-Quartier nicht zum Tragen.

Die Bürgervereinigung macht nun in einem Schreiben an Bezirksbürgermeister Igelbrink den Vorschlag, einen Wegeabschnitt am Kinderbach nach der Bildhauerin zu benennen. Und zwar den Weg westlich des Kinderbaches vom Neuen Heidkamp aus entlang des Kinderbaches bis zur Gasselstiege: Dieser Bereich könnte als „Anni-Buschkötter-Weg“ benannt werden, erläutert der stellvertretende Vorsitzende der Bürgervereinigung, Walter Schröer.

Die Bildhauerin Anni Buschkötter sei eine „couragierte, liebenswerte und sehr sozial eingestellte Frau“ gewesen, die in ihrem Leben Vorbildliches geleistet habe. „Sie schuf Skulpturen aus Holz, Bronze und Stein, Linolschnitte, Keramiken und war auch als Malerin international bekannt. Unvergessen in Münsters Stadtbild ist ihre Skulptur ,Unteilbares Deutschland‘ am Servatii- platz“, führt Walter Schröer aus.

Die Künstlerin wurde am 26. August 1913 geboren, lebte und starb am 17. August 2010 in Kinderhaus.

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