Kinderhauser Tagung am historischen Ort
Geschichte und Rezeption der Lepra

Münster-Kinderhaus -

Am 11. Juli findet die inzwischen 11. Kinderhauser Tagung zu Geschichte und Rezeption der Lepra statt

Das Programm im alten Pfründnerhaus, Kinderhaus 15, beginnt um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft für Leprakunde, Dr. Ralf Klötzer, und endet gegen 17.45 Uhr.

Dienstag, 23.06.2020, 05:28 Uhr aktualisiert: 23.06.2020, 05:30 Uhr
Das Lepramuseum in Kinderhaus ist Sitz der Gesellschaft für Leprakunde, die Historie und Rezeption der Lepra in vielen Facetten erforscht.
Das Lepramuseum in Kinderhaus ist Sitz der Gesellschaft für Leprakunde, die Historie und Rezeption der Lepra in vielen Facetten erforscht. Foto: kaj

Die Gesellschaft für Leprakunde veranstaltet am 11. Juli ihre inzwischen 11. Kinderhauser Tagung zu Geschichte und Rezeption der Lepra.

Das Programm im alten Pfründnerhaus, Kinderhaus 15, beginnt um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Gesellschaft, Dr. Ralf Klötzer , und endet gegen 17.45 Uhr.

Über Lepra, Aussatz und Leprakranke im Elsass vom Mittelalter bis zur Neuzeit informiert Elisabeth Clementz (Straßburg). Lea Reiffs (Marburg) Thema laute „Tamquam mortuus – Pompilius Blennus zwischen Lepra und Syphilis“.

Eine Führung über den ehemaligen Leprosenhof und durch das Kinderhauser Lepramuseum bietet Petra Jahnke (Münster) an.

Nach einer Mittagspause mit Imbiss stellt Friedrich Bahmer (Münster) eine literarische Spurensuche zu Balduin IV. von Jerusalem und Aleijadinho do Vila Rica vor. Andrea Jessen (Tamm) stellt Lepra in der Komplementärmedizin am Beispiel des Nosodentherapeutikums Leprominium vor.

Walter Bruchhausen (Bonn) beschäftigt sich mit Lepra als Schrittmacher der globalen Gesundheit, Christa Kasang (Würzburg) stellt aktuelle medizinische Forschungen zur Lepra vor. Gäste sind willkommen, so die Gesellschaft für Leprakunde ausdrücklich.

Wegen der einzuhaltenden Abstände können in diesem Jahr nur 20 Personen an der Tagung teilnehmen. Ralf Klötzer,   52 52 95, führt auch eine Warteliste für die Tagung.

Es ist möglich, sich nur für Teile der Tagung anzumelden. Es wird um einen Kostenbeitrag (Spende) von 15 Euro gebeten.

 

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