Geburtstagsempfang mit Weggefährten
Glückwünsche im Garten am Heimatmuseum

Münster-Kinderhaus -

Es war eine schöne Atmosphäre beim kleinen Geburtstagsempfang zum 90. von Ruth Betz mit Weggefährten – und das Wetter spielte mit.

Dienstag, 25.08.2020, 19:14 Uhr
Ein Brief von Postillon
Ein Brief von Postillon Foto: Katrin Jünemann

Der schöne Garten am Heimatmuseum bot am Dienstagvormittag die passende Kulisse für einen kleinen Empfang mit etlichen alten Weggefährten zum 90. Geburtstag von Ruth Betz . Ein Ort, mit dem sie viele Erinnerungen verbinden.

Postillon Franz-Josef Gäher überbrachte im Auftrag der Bürgervereinigung, deren erste Vorsitzende Betz von 1986 bis 2002 war, einen Brief und ein Ständchen. Christopher Görlich , der heute dort die Fäden zusammenhält, begrüßte die Gäste und warf einen Blick auf das Wirken der Jubilarin in ihren Kinderhauser Jahren.

Karin Reismann, Bürgermeisterin seit 2000, kennt die Jubilarin schon lange: „Heimatpflege war immer ihr Steckenpferd.“ Betz habe der Politik „ruhig, aber hartnäckig vor Augen geführt, wie wichtig es ist, die Vergangenheit zu kennen.“ Und sie habe immer gewusst, „an welchen Türen man klopfen musste, um etwas zu erreichen“.

Weggefährte Walter Schröer, stellvertretender Vorsitzender der Bürgervereinigung, erinnerte an die Anfänge des Heimatmuseums: das Kulturstübchen und die ersten beiden Ausstellungsräume. Durch Ruth Betz habe er ein neues Hobby entdeckt – die Stadtteil-Heimatkunde.

Mit einem sehr schönen Rosenstrauß überraschte Alfred Bölling, Vorsitzender des benachbarten Heimatvereins Sandrup-Sprakel-Coerde, Ruth Betz.

Am 1. August 2011 hatte Heinz Heidbrink, damals 66 Jahre alt, die Nachfolge von Stadtheimatpflegerin Ruth Betz angetreten: „Du hast mich motiviert“, sagte er. Seine Amtszeit ende jetzt mit der Kommunalwahl, verriet Heidbrink: „Ich habe mich entschlossen, das in jüngere Hände abzugeben.“ Auch Ursula Warnke, Vorsitzende des Stadtheimatbunds, würdigte das große ehrenamtlicher Engagement der Jubilarin. Lambertuslieder, darunter eines von 1825, sang Hermann Rottmann für Ruth Betz.

„Ich bin so viel gelobt worden, das kann ich gar nicht vertragen“, meinte Ruth Betz. Und ohne die Unterstützung anderer, hätte das auch alles gar nicht geklappt, fügte sie hinzu. „Ich möchte dem lieben Gott danken, dass er mich bis heute so beschützt hat“, sagte sie.

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