„Mach mit, Münster“ lud ins Bürgerhaus ein
Ratskandidaten stellen sich vor

Münster-Kinderhaus -

Zur politischen Runde im Bürgerhaus waren die Ratskandidaten für den Wahlbezirk Kinderhaus-West eingeladen.

Mittwoch, 02.09.2020, 20:14 Uhr
Die Ratskandidaten für Kinderhaus-West – Thomas Kollmann (2.v.l.), Babette Lichtenstein van Lengerich, Rainer Mutze (Mitte), Alexej Igumensev (2.v.r.) und Pavel Voladarsky (r.) – auf dem Podium im Bürgerhaus. Dirk Anger (l.), stellvertretender Leiter der Lokalredaktion unserer Zeitung, moderierte die Veranstaltung.
Die Ratskandidaten für Kinderhaus-West – Thomas Kollmann (2.v.l.), Babette Lichtenstein van Lengerich, Rainer Mutze (Mitte), Alexej Igumensev (2.v.r.) und Pavel Voladarsky (r.) – auf dem Podium im Bürgerhaus. Dirk Anger (l.), stellvertretender Leiter der Lokalredaktion unserer Zeitung, moderierte die Veranstaltung. Foto: kaj

Knapp 40 Besucher kamen in Corona-Zeiten zur Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl der Beteiligungsplattform „Mach mit, Münster“ in der Agora des Bürgerhauses.

Eingeladen waren die Ratskandidaten für Kinderhaus-West. Allerdings hatten nach Angaben der Veranstalter nicht alle zugesagt, beziehungsweise waren verhindert.

Von der Wohnungspolitik über Verkehrsfragen, das Ortsbild bis zu ordnungspolitischen Fragen reichte die Themenbreite der etwa einstündigen Veranstaltung, an der SPD-Ratsherr Thomas Kollmann sowie die Ratskandidaten Babette Lichtenstein van Lengerich (CDU), Rainer Mutze (FDP), Alexej Igumensev (Die Linke) und Pavel Volodarsky (Münsterliste) teilnahmen.

Auf die Frage von Moderator Dirk Anger, stellvertretender Leiter der Lokalredaktion unserer Zeitung, wie sie sich Kinderhaus im Jahr 2025 vorstellen, lautete Babette Lichtenstein van Lengerichs Antwort „weniger Armut, weniger Einsamkeit, weniger Verkehr, mehr Wohnraum und mehr Aufenthaltsqualität“. „Die neuen Wohngebiete sind integriert, und die Schleife ist komplett saniert“, so Thomas Kollmanns Vision für 2025. „Dass es in der Brüningheide vorangeht und weniger Durchgangsverkehr“ sieht Rainer Mutze als Ziel für 2025. Alexej Igumensev wünscht sich ein Kinderhaus mit erhöhtem Bustakt, und Pavel Volodarsky nannte „keine drastische Armut“.

Grundlage seiner Arbeit seien Augenhöhe und Bewohnerbeteiligung, sagte Kollmann. Zu den drängenden Dingen, die auf der Agenda stehen, zählt er etwa die fehlende Dreifachsporthalle und im Zuge der Verkehrssicherheit Tempo 30 vor Paul-Schneider-Schule und Kita St. Josef. Als überparteiliche gemeinsame Aufgabe benannte er die Wohnungssanierung in der Brüningheide.

Babette Lichtenstein van Lengerich setzt auf Quartierskümmerer für ein stabiles Lebensumfeld und forderte mit Blick auf den Umzug des Polizeipräsidiums vom Friesenring zur Loddenheide, der in einigen Jahren ansteht, eine Polizeistation für Kinderhaus.

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