Angebotsübersicht
Bildungskatalog für Kinderhaus

Münster-Kinderhaus -

Auf Initiative der Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative ist in Zusammenarbeit mit der Katholischen Hochschule (KatHo) für Sozialwesen in Münster ein Bildungskatalog für den Stadtteil Kinderhaus entstanden.

Donnerstag, 01.10.2020, 22:01 Uhr
Jochen Temme, Vorstandsmitglied der Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative, und Ursula Tölle, Professorin an der
Jochen Temme, Vorstandsmitglied der Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative, und Ursula Tölle, Professorin an der Foto: kaj

Es gibt einen Bildungskatalog von und für Kinderhaus: Gelistet sind rund 100 Angebote im Stadtteil. Jochen Temme vom Vorstand der Kinderhauser Arbeitslosen-Initiative (KAI) und Ursula Tölle , Professorin an der Katholischen Hochschule (KatHo) für Sozialwesen in Münster, stellten ihn am Donnerstag vor. Der Bildungskatalog soll nun zeitnah auf der Homepage von KAI sowie auf der Homepage der katholischen Gemeinde St. Marien und St. Josef zu finden sein.

Entstanden ist der Bildungskatalog in einem Seminar dieses Sommersemesters zur „Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung“, geleitet von Ursula Tölle.

Schwerpunkte von KAI seien, nachdem die soziale Beratung im Aufgabenbereich der Caritas liege, Qualifizierung im Bereich Sprache sowie Bildung. Allerdings nicht eine formale, sondern eine informelle. Es gehe um Bildungsprozesse, so Tölle. Und da habe es die Schnittstelle zur KatHo gegeben. Nach dem Start mit einem Input vom KAI-Vorsitzenden Pfarrer Ulrich Messing sowie KAI-Vorstandsmitglied Wolfgang Beurich übernahmen die Studenten des Seminars zur Sozialen Arbeit das Heft.

Entstanden ist so nun ein Bildungskatalog, der die Angebote im Stadtteil erfasst, in Sparten gliedert, skizziert und unter anderem auch Ansprechpartner benennt. Aktualisierungen seien selbstverständlich stets möglich, so Tölle.

Als Oberbegriffe gibt es Sprache, den Bereich Cafés, Mittagstisch und Kochen, Spielen (für Erwachsene und Kinder), Sport (Bewegung und Entspannung), den Bereich Tanz, Musik und Theater, den Bereich Singen und Chor, Kultur und Kreatives, Treffs, Kirche und Religion sowie abschließend Soziales und Hilfsangebote. Der Katalog sei ein gutes Produkt für den Stadtteil und biete auch Fachkräften einen guten Überblick, so Tölle. Auf dieser Basis ließen sich Anknüpfungspunkte finden.

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