Westfalia ist Stützpunktverein des Landessportbunds
Integration durch Sport

Münster-Kinderhaus -

Der Kinderhauser Sportverein ist frisch gekürter Stützpunktverein des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen im Bundesprogramm „Integration durch Sport“. Zu Westfalia gehören über 2500 Sportler aus über 75 Herkunftsnationen.

Mittwoch, 07.10.2020, 05:28 Uhr
Übergabe auf dem grünen Rasen: Westfalias Vorsitzender Magnus Hömberg (3.v.l.) erhält die Urkunde von Michael Schmitz (4.v.l.), Vorsitzender des Stadtsportbunds. Mit im Bild Hannes Hölscher (l., Westfalia) sowie Jörg Verhoeven (2.v.l.),
Übergabe auf dem grünen Rasen: Westfalias Vorsitzender Magnus Hömberg (3.v.l.) erhält die Urkunde von Michael Schmitz (4.v.l.), Vorsitzender des Stadtsportbunds. Mit im Bild Hannes Hölscher (l., Westfalia) sowie Jörg Verhoeven (2.v.l.), Foto: Westfalia Kinderhaus

„Inte­gration ist gelebte Kultur in Kinderhaus“, sagt Sven Schlüter , Geschäftsführer des SC Westfalia. Das spiegelt sich auch in der Mitgliederstruktur des Kinderhauser Sportvereins wider: Zu ihm gehören über 2500 Sportler aus über 75 Herkunftsnationen. So passt es gut zusammen, dass der Kinderhauser Sportverein jetzt frisch gekürter Stützpunktverein des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen im Bundesprogramm „Integration durch Sport“ geworden ist.

Die Urkunde ist schon weiß gerahmt. Michael Schmitz , Vorsitzender des Stadtsportbunds, hatte sie Westfalias Vorsitzendem Magnus Hömberg erst am Sonntag beim Heimspiel der ersten Fußballmannschaft gegen Gievenbecks erste Mannschaft überreicht.

Dieser sportliche Rahmen sei bewusst gewählt worden, berichtet Sven Schlüter. Denn die Fußballabteilung sei mit knapp 800 Mitgliedern die größte Abteilung. Westfalia ist mit insgesamt 15 Abteilungen breit aufgestellt. Westfalias Angebote würden zudem von rund 800 Personen genutzt, die vereinsungebunden Sport trieben, so Schlüter.

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung und Wertschätzung unserer Vereinsarbeit und bedanken uns im Namen aller Mitglieder“, sagte der Geschäftsführer. Inte­gration sei bei Westfalia kein Projekt, sondern werde gelebt: „Wir sind stolz auf unseren bunten Verein. Er ist ein wunderbares Spiegelbild des Stadtteils Kinderhaus“. Bei Westfalia sei jeder willkommen.

Die Gemeinschaft durch das Sporterlebnis wächst über den Sport hinaus und wirkt in das gesellschaftliche Leben hinein. Nicht umsonst versteht man sich im Kinderhauser Sportverein als Westfalia-Familie.

Nach Auskunft des Stadtsportbunds ist Westfalia der fünfte Stützpunktvereins Münsters im Bereich „Inte­gration durch Sport“. Diese Klassifizierung gebe es hier erst seit 2017. Der SC Münster 08, der BSV Roxel, der Frauensportverein und der Verein „Wasser+Freizeit“ sind die anderen vier Stützpunktvereine in der Domstadt.

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