Energetische Aufwertung und Optimierung der Barrierefreiheit und Nutzung
Bürgerhaus ist rundum erneuert

Freitag, 16.10.2020, 20:48 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 20:50 Uhr
Kap.8 am neuen Platz im Bürgerhaus Kinderhaus
Kap.8 am neuen Platz im Bürgerhaus Kinderhaus Foto: Katrin Jünemann

Ob Kap.8 oder Bezirksverwaltung und Bürgerbüro : Die Bereiche sind nun per Aufschrift am Gebäude von außen eindeutig identifizierbar. Ob er vor dem Eingang zum Bürgeramt oder vor dem Eingang in die Agora steht, sieht der Besucher des Bürgerhauses direkt auf der Folienbeschriftung auf der Scheibe der jeweiligen Eingangstür. Jeder Besucher findet seine Ansprechpartner nun direkt von außen.

Der bisherige Eingang in die Agora ist nun nur noch zu Veranstaltungen geöffnet.

Stelen am Haus müssten noch neu gestaltet werden, berichtet Kap.8-Leiterin Ute Behrens-Porzky . Und es sei auch noch vorgesehen, den beleuchteten Schriftzug „Bürgerhaus Kinderhaus“ am Gebäude anzubringen.

2018 begann der fünfte Bauabschnitt der Sanierung des Kinderhauser Bürgerhauses nach dem Hochwasser vom 28. Juli 2014, als das Haus in den Fluten versank.

Zur Nutzungsoptimierung gehört auch, dass „die Kunden jetzt nicht mehr quer durchs Haus rennen müssen“, bringt es Kap.8-Leiterin Ute Behrens-Porzky auf den Punkt. Kap.8-Verwaltung, Infobüro und der Bürgertreff Mokido sind jetzt auch räumlich direkt miteinander verbunden: So geht es jetzt neben dem Eingang zum Infobüro gleich ins Mokido.

Das Mokido war bislang nur geöffnet, wenn Mitarbeiter des Kap.8 für den Thekendienst zur Verfügung standen. Das möchte Ute Behrens-Porzky ändern: Die Idee ist, das Mokido künftig während der Öffnungszeiten des Infobüros – von 9 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr – zugänglich zu machen. „Es gibt dann eine Kaffeemaschine zur Selbstbedienung.“ Im Augenblick lasse sich das wegen Corona und der geforderten Nachverfolgbarkeit leider noch nicht realisieren, bedauert sie.

Es war ein großes Paket, das im fünften Bauabschnitt abgearbeitet wurde. Der neue Eingang in die Agora zum Marktplatz mit bodentiefen Scheiben machte den Auftakt. Es folgte der Eingang gegenüber der Apotheke, der nun in die ebenfalls zusammen platzierte Bezirksverwaltung und das Bürgerbüro führt. Dieser Eingang wurde ebenfalls transparenter: Es wurde mehr Glas eingebaut. Auch der Zugang zur Bücherei ist erneuert worden.

Zur energetischen Sanierung zählten der Austausch der Schrägverglasung des Daches und die Fassadensanierung. Barrierefreiheit war ein weiterer Aspekt im letzten Bauabschnitt.

Die Beratungsstelle der Caritas hat nun einen direkten barrierefreien Eingang.

Auch das städtische Kinder- und Jugendzentrum Wuddi hat bei der gesamten Sanierung sehr gewonnen.

So ist der Mammutprozess Bürgerhaus-Sanierung an seinem Ende angelangt. „Das Ergebnis ist total toll“, betont Ute Behrens-Porzky. Sie fühlt sich sehr wohl in dem frischen Flair des Hauses mit viel Weiß und Glas. Es sei eine Verbindung aus Wertsteigerung und Wertschätzung.

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