Sanierung nach Wasserschaden
Sporthalle steht voraussichtlich ab Mitte November zur Verfügung

Münster-Kinderhaus -

Voraussichtlich bis zum 12. November soll die Sanierung der Sporthalle des Kinderhauser Schulzentrums abgeschlossen werden.

Mittwoch, 28.10.2020, 19:13 Uhr
Ende Juni begann die Sanierung des Bodens der Sporthalle.
Ende Juni begann die Sanierung des Bodens der Sporthalle. Foto: kaj

Voraussichtlich bis zum 12. November soll die Sanierung der Sporthalle des Kinderhauser Schulzentrums abgeschlossen werden. Momentan werde von den Technikern noch ein Arbeitsschritt geprüft, der Auswirkungen auf den Zeitplan haben könne, hieß es auf Nachfrage aus dem Amt für Immobilienmanagement.

Die Wiedereröffnung war bereits mehrfach verschoben worden: von Ende August auf Mitte Oktober, dann auf den 7. November.

Bis zum 7. November habe der SC Westfalia Hallenstunden für den Handball-Spielbetrieb in Wolbeck bekommen, berichtet Sven Schlüter , Geschäftsführer des SC Westfalia. „Am 14. November wäre das nächste Heimspiel, das könnte dann in Kinderhaus stattfinden“, fügt er hinzu. Abhängig von der weiteren coronabedingten Entwicklung natürlich. Es gebe schon Anfragen auf Kreisebene, ob man weiter am Spielbetrieb teilnehmen wolle: „ohne Nachteile, egal, wie man sich entscheidet“. Der Basketball-Spielbetrieb sei bereits abgesagt.

Ansonsten gehe der aktive Sport bei Westfalia bislang weiter, so Schlüter. Auch Kurse liefen bei Westfalia zurzeit noch. Wenn sich etwas ändere, werde der Sportverein informieren.

Im Januar vorigen Jahres waren laut Amt für Immobilienmanagement Lecks in der Fußbodenheizung der Sporthalle aufgetreten: Wegen des Gefälles der Sohle hatte sich das Wasser ausgebreitet, bis in die Dämmung. Eine Trocknung wäre zu aufwendig gewesen, hieß es. So kam es im vorigen Jahr zu der Entscheidung, den Schwingboden, die Holzunterkonstruktion und die Fußbodenheizung zu erneuern. Im Oktober 2019 wurde der Beschluss für die Erneuerung in der Bezirksvertretung Nord gefasst. Die Kosten für die Erneuerung waren laut Fachamt seinerzeit auf 191 000 Euro veranschlagt worden.

Während der Baumaßnahme, die Ende Juni dieses Jahres begannen, hatte sich laut städtischem Presseamt herausgestellt, dass der Wasserschaden zu weiteren Durchfeuchtungen auch unterhalb der Abdichtungsebene geführt hatte und daher auch die Abdichtungsbahn ausgetauscht werden musste: Die Kosten beliefen sich nun auf 209 000 Euro.

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