Eröffnung nach Umbau für Ende Januar angepeilt
K+K folgt auf Rewe

Münster-Kinderhaus -

Ein K+K-Markt wird künftig an der Westhoffstraße 110 sein Lebensmittelsortiment anbieten.

Samstag, 28.11.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 18:10 Uhr
Die Nachfolge an der Westhoffstraße 110 ist geregelt
Die Nachfolge an der Westhoffstraße 110 ist geregelt Foto: Katrin Jünemann

Wird es einen Nachfolger für Rewe an der Westhoffstraße 110 geben? Diese Frage beschäftigt viele Kinderhauser seit Monaten. Nun ist sie geklärt: Ein K+K-Markt wird dort künftig sein Lebensmittelsortiment anbieten.

Insbesondere für ältere Menschen, für die eine Nahversorgung in ihrem direkten Lebensumfeld von besonderer Bedeutung ist, dürfte der Fortbestand der Lebensmittel-Nahversorgung eine gute Nachricht sein.

Rolf Geyer , Leitung Expansion des familiengeführten mittelständischen münsterländischen Unternehmens Klaas & Kock in Gronau, nannte als angepeilten Termin für die Eröffnung Ende Januar. Klaas und Kock habe 7000 Mitarbeiter und sei an 213 Standorten vertreten, erläuterte Geyer. In Münster gibt es K+K aktuell acht Mal.

Das Unternehmen wurde 1950 von den Kaufleuten Hans Klaas und Hermann Kock aus Gronau gegründet und eröffnete 1955 den ersten eigenen „Tante Emma-Laden“. Zehn Jahre später baute K+K in Gronau bereits ein 4000 Quadratmeter großes Zen­trallager mit angegliederter Verwaltung.

K+K werde in Kinderhaus renovieren, modernisieren und auch eine Frischfleisch-Abteilung anbieten, erläuterte Rolf Geyer. Obst, Gemüse, regionales Fleisch aus dem Münsterland sei die Stärke von K+K, so Geyer. Die Bäckerei Hosselmann werde bleiben, kündigte er an.

Mitte Juli war bekannt geworden, dass Rewe den Markt an der Westhoffstraße 110 zum Jahresende 2020 schließen wird. Alle Mitarbeiter würden in andere Filialen des Unternehmens versetzt, so die Auskunft einer Rewe-Sprecherin im Juli.

Seither war der Eigentümer der Immobilie, die Hee­reman von Zuydtwyck‘sche Hauptverwaltung in Münster, mit der Konzeptionierung einer Folgenutzung beschäftigt. Noch im September hatte Philipp Freiherr Heereman von Zuydt­wyck unterstrichen, dass sein Haus, was die zukünftige Nutzung anbelange, weiter am Einzelhandel festhalten wolle. Dass die Kinderhauser an diesem Standort großes Inter­esse haben, war ihm auch aus Briefen bekannt, die sein Haus erreichten.

Nachfragen, wie es weitergehe, habe es von vielen Seiten immer wieder gegeben, hieß es noch diese Woche aus der Hee­reman von Zuydtwyck‘schen Hauptverwaltung.

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