Warten auf den Haushaltsbeschluss
Ideen für den Schotterplatz

Münster-Kinderhaus -

Der Start der Umgestaltung des grauen Schotterplatzes im Kinderhauser Zentrum hängt eng zusammen mit der Verabschiedung des städtischen Haushalts, die sich coronabedingt verschoben hat und noch aussteht.

Samstag, 16.01.2021, 06:55 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 07:00 Uhr
Die Skizze zeigt eine der Ideen zur Verschönerung des grauen Schotterplatzes mitten im Kinderhauser Zen­trum. Bürger haben sie erarbeitet und warten nun auf eine Umsetzung ihrer grünen Ideen.
Die Skizze zeigt eine der Ideen zur Verschönerung des grauen Schotterplatzes mitten im Kinderhauser Zen­trum. Bürger haben sie erarbeitet und warten nun auf eine Umsetzung ihrer grünen Ideen. Foto: Privat

Weg vom grauen Schotter – hin zu einer grünen und ansprechenden Gestaltung für den kleinen Platz im Bereich Drogerie, Apotheke und Brillengeschäft. Das ist das Anliegen einer Initiative von Kinderhauser Bürgern. Sie hat dazu auch gleich Ideen, Vorschläge und Pläne geliefert. Die triste Optik dieses Platzes mitten im Kinderhauser Zentrum war auch mehrfach von der Politik kritisiert worden.

Der Start der Umgestaltung des grauen Schotterplatzes im Kinderhauser Zentrum hängt eng zusammen mit der Verabschiedung des städtischen Haushalts, die sich coronabedingt verschoben hat und noch aussteht: Denn die neue Gestaltung erfordere eine Randeinfassung des Platzes, damit die Erde bei Regen nicht weggeschwemmt werde, berichtet Stadtplaner Andreas Kurz auf Anfrage. Es handele sich dabei um eine bauliche Maßnahme, die in den Etat des Grünflächenamts falle.

Der sogenannte kleine Idenbrockplatz steht im Fokus einer Initiative von Kinderhauser Bürgern, darunter auch die Ehrenamtlichen der Grünen Inseln, rund um Mechthild Weiling-Bäcker und Christiane Reinhard, die die Umgestaltung in das Green-Culture-Projekt integrieren. Gemeinsames Gärtnern ist laut Weiling-Bäcker ein wichtiger Teil des Projekts.

Diese kreative Initiative hat mehrere Vorschläge entwickelt, wie der graue Platz ansprechend gestaltet werden könnte. Die Pläne für eine Umgestaltung lägen der Stadtverwaltung seit Mai vor, so Weiling-Bäcker. Sogar einen Pflanzplan gibt es. Es wurden im vorigen Jahr, wie berichtet, schon Spenden für die Bepflanzung gesammelt.

„Es ist wichtig, dass wir die Voraussetzungen schaffen“, betonte Andreas Kurz. Es sei toll, dass das Projekt im Stadtteil verankert sei. Wie die künftige Gestaltung aussehen kann, dazu werde es noch einen Bericht an die Bezirksvertretung Nord geben. Und zwar voraussichtlich in der März-Sitzung dieses Gremiums, kündigte der Stadtplaner an.

Unterstützer und Ehrenamtliche warteten gespannt auf die Verschönerung des Platzes, heißt es in einer Mitteilung von Mechthild Weiling-Bäcker.

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