Bauquartier Moldrickx ruht noch / Träger-Vergabe für Kita steht schon an
Ab Herbst kommt Schwung rein

Münster-Kinderhaus -

Noch läuft das Plangenehmigungsverfahren nach Wasserhaushaltsrecht für das Quartier Moldrickx. Doch im Herbst könnten die Aufträge zur Erschließung rausgehen, heißt es.

Samstag, 23.01.2021, 06:21 Uhr aktualisiert: 23.01.2021, 06:30 Uhr
Dem künftigen Wohnquartier steht wohl noch ein ruhiger Sommer bevor. Im Herbst soll die Vergabe der Aufträge für die Erschließung beginnen, heißt es.
Dem künftigen Wohnquartier steht wohl noch ein ruhiger Sommer bevor. Im Herbst soll die Vergabe der Aufträge für die Erschließung beginnen, heißt es. Foto: kaj

Noch gibt es keine Bewegung etwa in puncto Erschließung auf dem zentralen Kinderhauser Moldrickx-Gelände, auf dem laut Baulandprogramm 2019 bis 2025 des Dezernats für Planung, Bau und Wirtschaft 195 Wohneinheiten entstehen sollen.

Momentan läuft für das neue Wohnquartier Moldrickx noch das Plangenehmigungsverfahren nach Wasserhaushaltsrecht. Das werde von der Unteren Wasserbehörde durchgeführt, erläutert Berthold Reloe vom Tiefbauamt. Notwendig geworden war es, weil ein kleines Nebengewässer, der abgehängte Igelbach, umgelegt werden muss. Und im Zuge dieses Verfahrens hätten alle Anlieger dieses kleinen Gewässers noch einmal gehört werden müssen. Er rechne aber damit, dass das Verfahren zeitnah abgeschlossen werde, fährt Reloe fort.

Parallel fertige das Tiefbauamt bereits die entsprechende Ausschussvorlage an, sagt Berthold Reloe. Er gehe davon aus, dass sie im Frühjahr beraten werden könne. Er hoffe, dass dann im Herbst – bei allen Unwägbarkeiten, die die Corona-Pandemie mit sich bringe – die Bauaufträge für die Erschließung des Baugebiets vergeben werden könnten.

Bewegung gibt es indes bereits jetzt in puncto Kita am Langebusch, die in dem neuen Baugebiet entstehen soll. Sie soll vor­aussichtlich im August 2023 ihren Betrieb aufnehmen, heißt es in einer Vorlage des Amts für Kinder, Jugendliche und Familien, in der es um die Vergabe an einen Träger geht. Die Bezirksvertretung Nord hat dieses Thema in ihrer nächsten Sitzung auf der Tagesordnung.

Das Fachamt schlägt in der Vorlage vor, die Trägerschaft für die achtgruppige Kindertageseinrichtung am Langebusch dem Kinder- und Jugendhilfeträger „Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH“ zu übertragen. Das eröffne zum Beispiel Synergieeffekte (etwa durch einen Vertretungspool) durch Kooperation mit der viergruppigen Kita am Ermlandweg mit rund 70 bis 75 Plätzen, die ebenfalls noch entstehen wird.

Die Kindertageseinrichtung soll laut Vorlage zunächst mit folgenden Gruppen beginnen: mit vier Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren, mit zwei Gruppen für Kinder im Alter von null bis drei Jahren sowie mit zwei Gruppen für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren.

Das Angebot der Kita umfasst künftig laut Vorlage insgesamt 140 bis 150 Plätze: Davon sind 44 als U3-Plätze geplant und 96 bis 106 als Plätze für Kinder über drei Jahren.

Die jeweilige Gruppenstruktur soll laut Vorlage auf der Grundlage der jährlich zu vereinbarenden Rahmenstrukturen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Neben dem Angebot einer wöchentlichen Betreuung von 45 Stunden sollen in der Kita ebenfalls elterliche Bedarfe nach einer wöchentlichen Betreuung von 25 Stunden und 35 Stunden mit Übermittagsbetreuung (Blocköffnungszeit) flexibel angeboten werden.

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