Weiterführende Schulen
Erste Trends

Münster-Nord -

Der Großteil der Schüler für die fünften Klassen in Münsters Norden ist angemeldet. Dennoch ist immer noch Bewegung im Spiel, das lässt sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit ableiten.

Mittwoch, 03.03.2021, 05:41 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 05:50 Uhr
Stadtteilschulen sind gefragt bei den Eltern.
Stadtteilschulen sind gefragt bei den Eltern. Foto: kaj

Die Anmeldefrist für die weiterführenden Schulen endet in der kommenden Woche am 9. März. Insofern ist überall noch jede Menge Bewegung im Spiel, aber einen ersten Trend gibt es bereits durch den Stand der Anmeldungen am 1. März.

Einen sehr positiven Trend gibt es für die Kinderhauser Geschwister-Scholl-Realschule. Am 1. März verzeichnete die Realschule 92 Anmeldungen. Das ist das zweitbeste Ergebnis für eine Realschule in Münster nach der Erich-Klausener-Schule. „Es sind die besten Anmeldezahlen seit 15 Jahren“, berichtet Schulleiter Clemens Krause . Und: „Natürlich sind wir zufrieden über den Zuspruch.“ Wie viele Klassen gebildet werden können, stehe derzeit noch nicht fest. Dazu könne man erst etwas sagen, wenn die Anmeldungen komplett abgeschlossen seien, so Clemens Krause weiter. Im vorigen Jahr hatte die Schule laut amtlicher Schulstatistik vom Dezember 79 Schüler im fünften Jahrgang. Als Stadtteilschule würde die Geschwister-Scholl-Realschule ein Losverfahren gern vermeiden, so Krause.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium bleibt auf einem stabilen Level. Es ging im Vorjahr mit 68 Schülern in den fünften Klassen an den Start. In diesem Jahr gibt es mit Stand vom 1. März 66 Anmeldungen.

Bewegung in puncto Anmeldezahlen gibt es, so die Erfahrung aus den vergangenen Jahren, bis zum Schulstart im September immer auch an der Hauptschule Coerde. Sie verzeichnet am 1. März 20 Anmeldungen.

Bewegung gibt es schon jetzt an der Waldschule Kinderhaus. Waren es am 1. März 27 Anmeldungen, habe sich die Anzahl seit Freitag bereits auf 32 erhöht, da Eltern die gesetzten Termine nicht einhalten konnten oder erkrankt gewesen seien, so Schulleiterin Susanne Schröder. „Ich gehe davon aus, dass weitere Anmeldungen folgen werden, sodass wir wieder mit 40 Kindern in das neue Schuljahr gehen und zwei Talentschulklassen bilden können“, fügt sie hinzu.

Die Waldschule Kinderhaus nimmt seit dem Schuljahr 2019/2020 mit den beiden fünften Eingangsklassen an dem Schulversuch Talentschule des Landes Nordrhein-Westfalen teil, der auf sechs Jahre angelegt ist.

Die Waldschule Kinderhaus weitet dabei unter anderem ihre fachliche Angebote im „Mint“-Profil (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) aus. Dafür wird die Schule umfangreich umgebaut.

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