Corona-Infektionen
Distanzunterricht an Papst-Johannes-Schule

Münster-Kinderhaus -

Auch die Bischöfliche Papst-Johannes-Schule muss sich in diesen Tagen mit der Corona-Pandemie auseinandersetzen. Zurzeit gibt es laut städtischem Amt für Kommunikation sechs bestätigte Fälle an der Schule. Aufgrund des Kontaktes zu einer der infizierten Personen im Rahmen des Schulbetriebes befänden sich derzeit 48 Personen (23 Erwachsene und 25 Kinder) in häuslicher Absonderung.

Donnerstag, 04.03.2021, 14:25 Uhr
Papst-Johannes-Schule
Papst-Johannes-Schule Foto: eb

Auch die Bischöfliche Papst-Johannes-Schule muss sich in diesen Tagen mit der Corona-Pandemie auseinandersetzen. Auf die Frage, wie sich die Situation darstellt, erläuterte Dr. Stephan Kronenburg, Leiter der Pressestelle des Bistums Münster, es seien „weitere bestätigte Infektionen hinzugekommen, das Infektionsgeschehen hat sich seit dem ersten Tag der Schulöffnung sehr dynamisch entwickelt. Direkt am ersten Tag der Schulöffnung gab es zwei positiv getestete Schülerinnen beziehungsweise Schüler“. Das Ergebnis sei am Tag der Öffnung, am 22. Februar, bekannt geworden. Betroffen seien Schüler und Schülerinnen unterschiedlicher Stufen sowie auch Lehrkräfte.

195 Schüler und 59 Lehrkräfte, dazu Integrationskräfte und FSJler, gibt es laut Bistum derzeit an der Schule. „Zur Zeit befinden sich alle im Distanzunterricht“, erläutert die Pressestelle des Bistums. Zunächst bis zum kommenden Dienstag, danach werde die Wiederaufnahme von Präsenzunterricht in Absprache mit dem Gesundheitsamt geplant.

Aktuell gibt es laut einer Mitteilung des städtischen Amts für Kommunikation sechs bestätigte Fälle an der Papst-Johannes-Schule in Kinderhaus: „Aufgrund des Kontaktes zu einer der infizierten Personen im Rahmen des Schulbetriebes befinden sich derzeit 48 Personen (23 Erwachsene und 25 Kinder) in häuslicher Absonderung.“

Die Entwicklung einzuschätzen, sei nicht ganz einfach. „Aufgrund der besonderen Stellung der Schule als Förderschule wurde veranlasst, dass alle Schülerinnen und Schüler, die in der letzten Woche (vom 22. bis 26. Februar) in der Schule anwesend waren und sich nun nicht in häuslicher Absonderung befinden, über den Schulärztlichen Dienst getestet werden – sofern die Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis erklären“, so das Amt für Kommunikation weiter.

Die Schule solle ab dem kommenden Mittwoch (10. März) wieder geöffnet und die Testungen dann am 10. und 11. März durchgeführt werden, heißt es abschließend.

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