Bezirksvertretung Nord verlangt mehr Engagement für Kinder
Spielplätze in Coerde und Kinderhaus verbessern

Münster-Nord -

Die BV Nord befasste sich am Dienstag eingehend mit der Spielplatzsituation in Coerde und Kinderhaus. Dabaei wurden mehrere Anträge verabschiedet.

Mittwoch, 28.04.2021, 17:25 Uhr aktualisiert: 28.04.2021, 17:52 Uhr
Einsam steht die Seilbahn auf dem Spielplatz Wilkinghege.
Einsam steht die Seilbahn auf dem Spielplatz Wilkinghege. Foto: isa

Die Spielplätze am Hamannplatz und an der Wilkinghege beherrschten einen Großteil der Diskussionen bei der Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Nord am Dienstagabend. Lieber weniger, aber dafür qualitativ hochwertige Spielplätze, statt vieler kleiner, immer gleicher Einheiten mit Schaukel, Sandkasten und Klettergerät. So könnte man die Position von Grünen und SPD zusammenfassen. Besonderen Wert auf die Herrichtung des Spielplatzes Wilkinghege legte die CDU . Insgesamt jedoch herrschte quer durch alle politischen Richtungen Einigkeit darüber, dass die Spielplatzsituation gerade in Kinderhaus und Coerde unbedingt verbessert werden müsse.

„Wir müssen ein dickes Brett bohren“, erklärte Ratsfrau Babette Lichtenstein van Lengerich (CDU). Sie wies nochmals daraufhin, dass bei der münsterischen Haushaltskonsolidierung 2011 zahlreiche Plätze dem Rotstift zum Opfer gefallen waren. Auch der Waldspielplatz Wilkinghege war damals zurückgebaut worden. Um diesen – möglichst generationenübergreifend – wieder stärker nutzbar zu machen, müsse ein Ratsbeschluss her. Der Antrag zur Prüfung einer möglichen Aufwertung des Spielplatzes wurde in der BV einstimmig angenommen.

BV-Mitglied Ralf Kiewit (Grüne) erklärte, dass der Spielplatz nördlich des Coerder Hamannplatzes aus sozialer Sicht jedoch Priorität genieße. Dort lebten überproportional viele kinderreiche Familien sowie Familien in prekären Wohnsituationen. Daher sei notwendig, „ein Gesamtkonzept zur deutlichen Aufwertung des Spielplatzes am Hamannplatz zu erstellen“, so der Grünen-Antrag. Dadurch sollten „Motorik und Kreativität der Kinder“ gefördert würden. Auch dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

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