Mecklenbeck
Ein Zuhause für Menschen mit Behinderungen

Dienstag, 11.09.2007, 18:09 Uhr

Münster-Mecklenbeck. Der Name „Felix“ bedeutet „Der Glückliche“. Ein gutes Omen für die zehn Bewohner mit Behinderungen , die seit knapp einem halben Jahr im „Haus Felix“ am Hafkhorst mitten in Mecklenbeck wohnen dürfen. „Die Alexianer haben dieses Haus vor einem Jahr übernommen und ein wenig umgebaut“, berichtet Arno Fuhrmann , Leiter der Alexianer-Wohnbereiche. Jetzt wurde es feierlich von Bruder Benedikt M. Ende , Provinzial der Alexianer-Brüdergemeinschaft, eingeweiht.

Schon seit Ende der 90er Jahre sei das Haus von Menschen mit Behinderungen als Außenwohngruppe genutzt worden – für die Anwohner bedeute das also keine wirklich neue Nachbarschaft, erklärte Fuhrmann. Davor sei es Noviziat für die Schwestern vom Guten Hirten gewesen.

Zehn stationär betreute Wohneinheiten sind im „Haus Felix“ entstanden, in dem den Bewohnern abgetrennte Bereiche und Appartements zur Verfügung stehen. Auf eigenen Wunsch seien die Patienten nach Mecklenbeck in die Selbstständigkeit umgezogen, erklärte Fuhrmann. Und keiner habe diesen Schritt bisher bereut: „Es geht den Leuten hier richtig gut, sie haben eine neue Heimat gefunden“, so der Alexianer-Mitarbeiter weiter. Trotz ihrer Selbstständigkeit lasse man die behinderten Bewohner nicht allein. Sie könnten, wenn Hilfe nötig sei, stets Ansprechpartner finden.

Nach der Einsegnung wurde noch ausgiebig gefeiert. Für den musikalischen Rahmen sorgte der A-cappella-Chor „Never complete again“.

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