Mecklenbeck
Mecklenbecker Schätze

Sonntag, 29.03.2009, 19:03 Uhr

Münster-Mecklenbeck - Sie entdecken mit Ihrem Gespür immer wieder neue Mecklenbecker Schätze “, befand Karin Reismann. Und die Bürgermeisterin setzte noch eins drauf: „Für Mecklenbeck haben Sie ein Lebenswerk geschaffen.“ Es war wohl so etwas wie ein historischer Moment: Im Beisein etlicher Ehrengäste, unter ihnen Nachfahren der in der Schau vertretenen Künstler, eröffnete Karlheinz Pötter im Bürgerzentrum Hof Hesselmann seine letzte große Ausstellung.

270 Ansichten reflektieren Mecklenbecker Motive in rund 30 verschiedenen Techniken - und das über eine Zeitspanne von 125 Jahren. Zu den 104 Künstlern zählen auch 22 bisher unbekannte. Das Spektrum reicht von historischen Ansichten über Exponate von Otto und Christian Modersohn bis hin zu Bildern, die Grundschüler anlässlich eines Malwettbewerbes anfertigten.

„Niemand hat mit einer derartigen Fülle gerechnet“, unterstrich der langjährige Vorsitzende des Geschichts- und Heimatkreises. Das Thema „125 Jahre Mecklenbeck und Haus Kump in malerischen Ansichten“, so Pötter, habe sich mehr oder weniger aus Zufall ergeben: So stieß man auf ein im Jahre 1884 entstandenes Modersohn-Gemälde, welches das allererste Bild darstellt.

Pötter ließ es sich nicht nehmen, dem Publikum bei dieser Gelegenheit Aspekte der jahrzehntelangen Entstehungsgeschichte der Schau in Erinnerung zu rufen. Nicht unerwähnt ließ der Initiator den „kunsthistorischen Stellenwert“ der Modersohn-Bilder. Den Beitrag des Mecklenbecker Geschichts- und Heimatkreises zur Identifizierung dieser Exponate würdigte Christian Modersohn in einem eigens für die Ausstellungseröffnung verfassten Grußwort. Es wurde von Hans Korte verlesen.

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