Mecklenbeck
Offene Tür bei der Feuerwehr

Montag, 18.05.2009, 18:05 Uhr

Münster-Mecklenbeck - Auch wenn Petrus den Aktiven des Löschzugs nicht ganz so hold war, für die Mecklenbecker Feuerwehrleute hat sich der „Tag der offenen Tür“ allemal gelohnt. Denn: „Nachwuchs können wir jederzeit gebrauchen“, unterstrich Löschzugführer An­dreas Westholt , während der Regen unaufhörlich aufs Blech der ausgestellten Einsatzfahrzeuge prasselte.

Bevor die 31 Mitglieder das bunte Programm rund ums Gerätehaus am Dingbängerweg mit Schauübungen eröffneten, zog der Löschzug Zwischenbilanz: Bereits 25 Einsätze verzeichnete man seit Jahresbeginn. Das Spektrum reicht von technischen Hilfeleistungen wegen ausgelaufener Kraftstoffe - einmal waren es 600 Liter Diesel - über Fahrzeugbrände bis hin zum jüngsten Einsatz im neuen Wohngebiet am Christoph-Bernhard-Graben: Zum Glück blieb es bei Rauchentwicklung, weil jemand vergessen hatte, den Kochherd auszuschalten, wie Ulrich Kleine-Bösing berichtete.

Die Mecklenbecker Aktiven besetzten zudem mehrfach die zentrale Feuerwache, um die Berufsfeuerwehr bei Großeinsätzen zu unterstützen. Mit dem „Tag der offenen Tür“ wollten die Aktiven Jung und Alt Einblicke in die tagtägliche Arbeit der Feuerwehr verschaffen: So wurden ein neues Löschfahrzeug für technische Hilfsleistungen mitsamt der Ausrüstung (Hebekissen, Höhenretter) ebenso vorgeführt wie zwei weitere, darunter auch die Drehleiter. Zwei Oldtimer, darunter ein Löschfahrzeug Baujahr 1967, das bis 1992 in Mecklenbeck seinen Dienst versah, komplettierten die Fahrzeugschau.

Schautafeln mit Fotos von Eisrettungsaktionen am Aasee und einer Großübung in Albachten zeugten zudem von den breit gefächerten Aktivitäten des Löschzugs. Der Nachwuchs kam keinesfalls zu kurz, stets besetzt waren die Schläuche der Kübel-Handpumpen an der Spritzwand.

Nachwuchswerbung wird nicht ohne Grund großgeschrieben: Den nächsten Informationsabend für Interessierte ab 17 Jahren veranstaltet der Löschzug am 5. Juni ab 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. „Wir sind derzeit im Begriff, zusammen mit den Löschzügen Loevelingloh und Amelsbüren eine Jugendfeuerwehr aufzubauen“, sagte Ulrich Kleine-Bösing: „Neue Kräfte können wir deshalb gut gebrauchen.“

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