Mecklenbeck
Vermittlungsstelle abgesoffen

Montag, 11.01.2010, 23:01 Uhr

Münster-Mecklenbeck - Wie viele Kunden sich über Störungen oder gar Totalausfälle ärgern mussten, vermochte George Mc Kinney gestern nicht zu sagen. Allerdings wusste der Pressesprecher der Deutschen Telekom , dass rund 2000 Anschlüsse betroffen waren. An diesen könne es beim Telefonieren und der Nutzung der DSL-Verbindung zu Problemen kommen. Denn die Telekom-Vermittlungsstelle am Dingbängerweg war in der Nacht zu Montag „abgesoffen“. Als Folge eines Rohrbruchs drang Wasser ins Gebäude ein und überflutete etliche Kabel.

Rund einen halben Meter hoch soll das Nass in einem mit Kabeltechnik prall gefüllten Schacht im Innern der Vermittlungsstelle gestanden haben. „Durch einen Kabeleinführungsschacht ist massiv Wasser ins Betriebsgebäude reingelaufen“, bestätigte Mc Kinney. Das Wasser werde abgepumpt. Die Kabel für Telefon und Internet müssten jedoch zum Teil ausgewechselt werden. Umfangreiche Arbeiten seien im Gange. Laufe alles plangemäß, dann werde das Problem bis zirka 18 Uhr am heutigen Dienstag behoben sein, sodass überall wieder uneingeschränkt telefoniert und im Internet gesurft werden könne.

Bis dahin könne es bei manchen Kunden allerdings dazu kommen, dass sie beim Telefonieren Beeinträchtigungen - beispielsweise Geräusche auf der Leitung - hätten oder die Internetverbindung stocke. Im schlimmsten Falle, so der Telekom-Sprecher weiter, könne „ein Anschluss auch komplett weg sein“. Zur Schadenshöhe konnte Mc Kinney noch keine Angaben machen.

Der Wasserrohrbruch in der unmittelbaren Nähe des Telekom-Gebäudes wurde laut Stadtwerke-Pressesprecherin Petra Willing am Sonntag gegen 17.15 Uhr gemeldet und zügig behoben. Bereits um 22.30 Uhr sei das Rohr wieder dicht gewesen. Bei der extremen Witterung, die derzeit vorherrsche, sei es „nicht unüblich“, dass es kältebedingt zu Schäden an Wasserleitungen komme. Obwohl es sich um ein größeres Rohr gehandelt habe, so die Stadtwerke-Sprecherin weiter, sei nur einer „sehr geringen Kundenzahl“ zeitweilig das Wasser ausgeblieben. Wieviel von dem kühlen Nass durch den Bruch ausgetreten sei, lasse sich nicht sagen. Dies sei nur bei sehr großen Rohrbruchschäden messbar.

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