Mecklenbeck
Alle Argumente auf den Tisch

Sonntag, 25.12.2011, 02:28 Uhr

Münster-Mecklenbeck - Das geplante Stadtbereichszentrum an der Weseler Straße in Mecklenbeck hat, nachdem - wie berichtet - die konkreten Pläne des Investors veröffentlicht wurden, intensive Diskussionen im Stadtteil ausgelöst. Besteht Bedarf für ein solches Zentrum? Wie wirkt es sich auf das Stadtteilzentrum am Dingbängerweg aus? Was bedeutet das neue Zentrum für den Verkehr und das Wohnen im Stadtteil?

Diese und andere Fragen sollen bei einer öffentlichen Veranstaltung am heutigen Donnerstag in der Aula der Peter-Wust-Schule (Dingbängerweg 80) aufgegriffen werden. Der Bürgerinformationsabend, zu dem das Amt für Stadtentwicklung, Stadt- und Verkehrsplanung Interessierte einlädt, beginnt um 19 Uhr.

„Münsters Stadtplanung möchte, dass bei der Veranstaltung die Sicht der Mecklenbecker Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt steht“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Münster . Deshalb hätten sich die Fachleute auch für eine externe Moderation entschieden: Jens Stachowitz vom Büro für Kommunalberatung in Dortmund übernimmt die Gesprächsführung.

„Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, bei dem alle Argumente für und gegen die Planung noch einmal auf den Tisch kommen“, erläutert Andreas Kurz von der Stadtplanung.

Das neue Stadtbereichszentrum soll auf den Flächen des ehemaligen Baumarkts an der Weseler Straße angrenzend an den künftigen Bahnhaltepunkt entstehen. Der Investor plant dort mehrere Geschäfte mit einem breiten Warenangebot von Bekleidung über Spielwaren bis hin zu Sportartikeln und Möbeln. Nach den Vorstellungen der Stadt soll das neue Stadtbereichszentrum das bestehende Stadtteilzentrum am Dingbängerweg ergänzen.

„Beide Zentren sollen nicht in Konkurrenz zueinander treten. Die Bürgerinnen und Bürger in Mecklenbeck und im westlichen Stadtbezirk sollen vielmehr die Möglichkeit erhalten, nicht nur Lebensmittel, sondern auch andere Waren in ihrem Stadtteil kaufen zu können“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Münster weiter.

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