Ideen für die Peter-Wust-Schule
Brief ans Schulamt: Mecklenbecker CDU gibt Anregungen zum geplanten Architektenwettbewerb

Münster-Mecklenbeck -

Läuft alles nach Plan, dann wird sich die Politik bereits nach den Osterferien mit der Zukunft der Peter-Wust-Schule beschäftigen: Auf dem schulischen Gelände am Dingbängerweg 80 sollen – wie berichtet – zuerst einmal eine neue Zweifachsporthalle und zu einem späteren Zeitpunkt weitere Klassenräume entstehen. In diesem Zusammenhang ist ein Architektenwettbewerb vorgesehen, zu dessen Durchführung die Mecklenbecker CDU einige Anregungen geben will. Einen entsprechenden Brief haben die Christdemokraten bereits Schulamts-Chef Klaus Ehling geschrieben.

Dienstag, 10.04.2012, 22:04 Uhr

Andreas van der Meulen, Vorsitzender der Ortsunion, rechnet damit, dass fünf Architekturbüros am Wettstreit beteiligt werden und ein Vorplanungskonzept erstellen. Diesen Büros sollen für ihre Arbeit wichtige Zusatzinformationen an die Hand gegeben werden. So soll nach Ansicht der CDU in den Rahmenbedingungen für die Durchführung des Architektenwettbewerbs darauf hingewiesen werden, dass die Abschreibungsphase für die Peter-Wust-Schule nur noch wenige Jahre läuft, die neuen Klassenräume erst in späteren Jahren gebaut werden sollen, und dass an den bestehenden Schulgebäuden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. Laut CDU-Schreiben an den Schulamts-Chef „sollten kurzzeitige abschreibungstechnische Probleme nicht einer dauerhaft optimaleren Nutzung des Schulgeländes im Wege stehen“. Die nördlich ans Areal angrenzende städtische Grünfläche mit dem Mahnmal der Schützenbruderschaft möchten die Christdemokraten in die Planung einbezogen sehen: „Ohne das Denkmal und die jährliche Gedenkveranstaltung selbst zu beeinträchtigen, böte unserer Meinung nach bereits eine geringe, problemlos mögliche Arrondierung des Peter-Wust-Geländes nach Westen beziehungsweise Norden zusätzliche interessante Optionen.“ Beispielsweise könnten dort Parkplätze, die für die neue Turnhalle nötig seien, Spielflächen oder ein Anbau von Klassenräumen ans bestehende Gebäude möglich sein. Ausdrücklich sprechen sich die Mecklenbecker Christdemokraten gegen eine Erschließung des Schulgeländes über die Schlaut­stiege aus. Diese sei problematisch, da die Stiege „täglich von einigen hundert Fahrradfahrern, größtenteils Schüler der Peter-Wust-Schule und der Friedensschule, genutzt“ werde. Vielmehr sollten „erst alle anderen Alternativen im Bereich des Dingbängerwegs ausgeschöpft sein, bevor die Schlautstiege in Erwägung gezogen wird“. Darüber hinaus fordern die CDU-Politiker, dass sowohl die Verantwortlichen der Grundschule als auch die des Offenen Ganztagsbereichs angehört und mit Stellungnahmen in die Planungen einbezogen werden: „Dies würde den außenstehenden Architekten und Ideengebern Gelegenheit geben, Einblick in die Schule, den Tagesablauf und die Wünsche zu finden“.

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