Ordinationsgottesdienst für Friederike Barth
Predigt mit Tochter Helena auf dem Arm

Münster-Mecklenbeck -

In der evangelischen Martin-Luther-Kirche in Mecklenbeck wurde Pfarrerin Friederike Barth von Superintendentin Meike Friedrich feierlich ordiniert.

Montag, 27.05.2013, 22:05 Uhr

Mit der ordinierten Pfarrerin Friederike Barth (2.v.r.) freuen sich Superintendentin Meike Friedrich (2.v.l.), Pfarrer Jan Christoph Borries (r.) und Pfarrer Martin Mustroph (l.).
Mit der ordinierten Pfarrerin Friederike Barth (2.v.r.) freuen sich Superintendentin Meike Friedrich (2.v.l.), Pfarrer Jan Christoph Borries (r.) und Pfarrer Martin Mustroph (l.). Foto: tu

. „Kümmern Sie sich gut um einander, dann wird es eine lebendige Gemeinde!“ Diese Worte richtete Superintendentin Meike Friedrich beim Empfang sowohl an Pfarrerin Dr. Friederike Barth als auch an die Johannes-Kirchengemeinde: Beide, unterstrich die Geistliche, brauchten einander. Zuvor vollzog Friedrich, erstmalig in ihrem Amt als Superintendentin, die Ordination in einem festlichen Gottesdienst.

Gemeindeglieder, Angehörige, Freunde und Wegbereiter bereiteten Friederike Barth anschließend im Gustav-Adolf-Haus einen Willkommensempfang, der herzlicher kaum sein konnte. „Mit Tochter Helena auf dem Arm predigte sie!“, zeigte sich Pfarrer Martin Mustroph von der Thomas-Gemeinde beeindruckt vom Einsatz der zweifachen Mutter.

Schon an ihrem vorherigen Wirkungsort in der Aaseestadt , so ihr Mentor, sei es der promovierten Theologin stets gelungen, „Katheder, Kirche und Kinder“ mühelos unter einen Hut zu bringen. Respekt zollte Mustroph für Barths „Disziplin, Klugheit und analytischen Sachverstand“. Mit ihrer 400 Seiten umfassenden Arbeit über die philosophischen Grundlagen der Ethik Dietrich Bonhoeffers heimste sie den Dissertationspreis der Uni Münster ein.

Von einer „guten Fügung“ sprach Pfarrer Jan-Christoph Borries, der auch die besten Wünsche des Presbyteriums überbrachte, mit Blick auf seine neue zweite Kraft, die mit halber Stelle für Entlastung sorge, da er den Vorsitz des Westfälischen Pfarrvereins übernommen habe. Besonders begrüßenswert sei dieses Faktum angesichts des im Kirchenkreis geltenden kompletten Einstellungsstopps für Pfarrer im Entsendungsdienst.

Weitere Grußworte sprachen Birgit Böse vom Eine-Welt-Kreis, Waltraut Rethfeld vom Abendkreis sowie Dr. Christian Schmitt, Pfarrer der katholischen St.-Anna-Gemeinde. Er freute sich mit der Johannes-Gemeinde darüber, „dass Sie einen so hoch gebildeten Menschen in ihrer Mitte“ haben.

„Ich bin jetzt hier angekommen, es passt irgendwie alles, und ich fühle mich hier sehr wohl“, bekannte zu guter Letzt eine sichtlich gerührte Pfarrerin Friederike Barth.

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