CDU kritisiert Entscheidung des Planungsausschusses zur Offenhaltung des Bahnübergangs Galgenheide
Gerät die Bahnunterführung ins Wanken?

Münster-Mecklenbeck -

Heftig Kritik von der CDU erntet das Votum des Planungsausschusses, den Schienenüberweg Galgenheide auch in Zukunft offen zu halten. Die Christdemokraten befürchten, dass sich die Bahn im Gegenzug aus dem Projekt „Bahnunterführung Heroldstraße“ zurückziehen könnte.

Montag, 29.07.2013, 23:07 Uhr

Der Bahnübergang Galgenheide: Die CDU kritisiert den Entscheid des Planungsausschusses, einer Stilllegung des Mecklenbecker Schienenübergangs nicht zuzustimmen.
Der Bahnübergang Galgenheide: Die CDU kritisiert den Entscheid des Planungsausschusses, einer Stilllegung des Mecklenbecker Schienenübergangs nicht zuzustimmen. Foto: sch

Angesichts des von der SPD begrüßten Votums des Planungsausschusses , den Bahnübergang Galgenheide nicht zu schließen (die WN berichteten), bringen die Christdemokraten massive Bedenken zum Ausdruck: „Wir befürchten, dass nun der Zeitplan zur Schaffung einer Bahnunterführung an der Heroldstraße ins Wanken geraten könnte“, kritisiert Ratsherr Peter Wolfgarten in einer Pressemitteilung den Ausschuss-Entscheid.

Nach Ansicht des Mecklenbecker Christdemokraten könnte es sogar noch schlimmer kommen: „Möglicherweise zieht sich die Deutsche Bahn nun vollends aus den Planungen für das 15-Millionen-Projekt zurück“, mutmaßt Wolfgarten. 

Das Delikate an der Geschichte sei, dass die Bahn bereits signalisiert habe, einen Großteil der Kosten für die dringend benötigte Unterführung tragen zu wollen. „Diese Zusage wird sie aber nur aufrecht erhalten, wenn auch mit Synergien zu rechnen ist“, prognostiziert Walter von Göwels, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Wenn der Bahnübergang erhalten bleibe, könne sich die Bahn ihre Hoffnung auf kürzere Fahrtzeiten und den Wegfall von Kosten für den laufenden Schrankenbetrieb „direkt abschminken“.

„Die Verwaltung wird vor­aussichtlich im September auf die Politik zukommen und noch einmal die bitteren Konsequenzen aus diesem für Mecklenbeck und den gesamten Westen desaströsen Abstimmungsverhalten erläutern“, mahnt Ratsherr von Göwels. Bis dahin könne die SPD sich „schon mal im Zurückrudern üben“, meint der Christdemokrat.

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