Neue Kita am Stratmannweg mit einer Feierstunde eröffnet / Bedenken der Anwohner ausgeräumt
Glückliche Kinder unter den Eichen

Münster-Mecklenbeck -

Die Kita „Unter den Eichen“ ist am Freitag offiziell eröffnet worden. 22 Kinder unter drei Jahren und 48 über Dreijährige können dort in vier Gruppen betreut werden.

Freitag, 04.04.2014, 21:04 Uhr

Den symbolischen Schlüssel für die neue Kita „Unter den Eichen“ übergab der Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau, Klemens Nottenkemper, an die Leiterin Petra Bucknall (hinten M.) und Beate Karasch (hinten r.) von der evangelischen Jugendhilfe. Zur Eröffnung gratulierten unter anderem (vorne v.l.) Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Westrup, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, SPD-Ratsfrau Anne Hakenes, und Anna Pohl, Leiterin des Jugendamtes.
Den symbolischen Schlüssel für die neue Kita „Unter den Eichen“ übergab der Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau, Klemens Nottenkemper, an die Leiterin Petra Bucknall (hinten M.) und Beate Karasch (hinten r.) von der evangelischen Jugendhilfe. Zur Eröffnung gratulierten unter anderem (vorne v.l.) Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Westrup, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, SPD-Ratsfrau Anne Hakenes, und Anna Pohl, Leiterin des Jugendamtes. Foto: mfe

Die ersten Mädchen und Jungen fühlen sich bereits wohl in der Kindertagesstätte ( Kita ) „Unter den Eichen“ am Stratmannweg , und auch die Vorbehalte der Nachbarn sind ausgeräumt. Als die Kita geplant wurde, hatten die Anwohner massive Bedenken, insbesondere wegen des An- und Abfahrtverkehrs der Eltern, die ihre Sprösslinge chauffieren. „Wir haben die Sorgen der Nachbarn ernst genommen und jetzt Wege für ein gutes Miteinander gefunden“, erklärte Beate Karasch , pädagogische Leiterin beim Träger der Kita, der evangelischen Jugendhilfe.

Am Freitag wurde die offizielle Eröffnung gefeiert. 22 Kinder unter drei Jahren und 48 über Dreijährige können dort in vier Gruppen betreut werden. „Wir werden immer wieder auf die schöne Einbindung in das Umfeld angesprochen“, berichtete Beate Karasch den Gästen.

Geplant und gebaut wurde die Kita vom städtischen Wohnungsunternehmen Wohn- und Stadtbau. Deren Geschäftsführer Klemens Nottenkemper ist ebenfalls zufrieden, dass nun auch die Anwohner sich mit der Kita anfreunden konnten. „Wir haben das Gebäude winkelig angeordnet und so mehr Platz für Parkraum geschaffen.“

Den Nachbarn sei es zudem wichtig gewesen, dass der Blick auf den Giebel des Hofes Schultmann frei bleibe, auch das sei gelungen. Den Namen für die Kita hält Nottenkemper ebenfalls für optimal. Nicht nur, dass Eichen auf dem Grundstück stehen, auch die neuen naturbelassenen Spielgeräte seien aus Eiche. Nottenkemper hob das gute Verhältnis zu der Wohngemeinschaft im Hof Schultmann, in der an Demenz erkrankte Menschen leben, hervor. „Die Begegnung von Jung und Alt ist eine Bereicherung“, so der Geschäftsführer der Wohn- und Stadtbau. „Bei der ganzen Sache gibt es nur einen Nachteil“, fügte Nottenkemper augenzwinkernd an: „Es ist schade, dass ich kein Kind mehr bin.“

Bezirksbürgermeisterin Elisabet Westrup war ebenfalls begeistert: „Kinder sind unser Kapital, ihnen müssen wir die besten Entwicklungsmöglichkeiten geben.“ Das sei in diesen Räumlichkeiten möglich. Die Leiterin der Kita, Petra Bucknall, versicherte: „Wir geben unser Bestes, damit aus kleinen Leuten liebevolle Menschen werden.“

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