Geschichts- und Heimatkreis Mecklenbeck
Vom Bahnhof bis zu Modersohn

Münster-Mecklenbeck -

Karlheinz Pötter und seine Mitstreiter vom Geschichts- und Heimatkreis haben sich für die kommenden Monate so einiges vorgenommen. Gleich dreimal lädt der Kreis bis zum Jahresende zu interessanten Ausstellungen ein.

Freitag, 05.08.2016, 19:08 Uhr

Laden am 11. Oktober zur Ausstellung mit dem Thema „Der Bahnhof in Mecklenbeck seit 1907“ in den Hof Hesselmann ein (v.l.): Gaby Damm, Karlheinz Pötter und Rudolf Mensinck vom Geschichts- und Heimatkreis.
Laden am 11. Oktober zur Ausstellung mit dem Thema „Der Bahnhof in Mecklenbeck seit 1907“ in den Hof Hesselmann ein (v.l.): Gaby Damm, Karlheinz Pötter und Rudolf Mensinck vom Geschichts- und Heimatkreis. Foto: sch

Der Bahnhof Mecklenbeck – seine Geschichte und der Ausblick auf seine Zukunft – wird den Mecklenbecker Geschichts- und Heimatkreises nach den Sommerferien intensiv beschäftigen: Der im Jahr 1892 eingerichtete und im Juni 1991 stillgelegte Schienenhaltepunkt zählt ebenso wie eine Ausstellung über den Maler Christian Modersohn zu den „Highlights“ im neuen Programm des Kreises. Zusammen mit Gaby Damm und Rudolf Mensinck stellte Vereins-Chef Karlheinz Pötter dieses unserer Zeitung vor.

Erste Veranstaltung nach der Ferienpause ist für die Mitglieder des Geschichts- und Heimatkreises am 8. September ein abendlicher Rundgang (17 Uhr), der zum Auftakt der Niederdeutschen Tage unter anderem den Dom, die Apostelkirche und das Chillida-Kunstwerk im Rathausinnenhof in den Fokus nimmt.

Passend zum „ Tag des Denkmals “ wird am 11. September um 15 Uhr ins Bürgerzentrum Hof Hesselmann eingeladen: „Der Bahnhof in Mecklenbeck seit 1907“ heißt die Veranstaltung, für die Pötter und seine Mitstreiter eine Ausstellung mit vielen Fotos, Skizzen und Erläuterungen vorbereitet haben. Dabei kann laut Pötter zugleich darauf zurückgeblickt werden, dass vor 50 Jahren, im September 1966, der erste elektrische Zug im Mecklenbecker Station machte.

Verbunden werden soll die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Schienenhaltepunkts mit einer öffentlichen Diskussion zu dessen geplanter Wiedereröffnung und zum Verkehrskonzept für Mecklenbeck. Dazu werde der Geschichts- und Heimatkreis Vertreter des städtischen Tiefbauamts und der Deutschen Bahn AG einladen, sagt Pötter. Die noch vorhandenen Bahnhofsgebäude hält er übrigens nicht für denkmalwert.

Der mittlerweile zwölften Auflage des Mecklenbecker „Talentforums für Hobbymusiker“ am 2. Oktober um 15 Uhr im Hof Hesselmann folgt am 16. Oktober eine weitere Ausstellung. Sie wird ganz im Zeichen des 100. Geburtstags von Christian Modersohn (1916 – 2009) stehen. Pötter, der den norddeutschen Maler persönlich kannte, wird Einblick in dessen Leben und sein Werk geben. Zu seinen Landschaftsaquarellen zählt unter anderem ein Bild von Haus Kump, das im Jahre 1994 entstand. Einmalig sei in diesem Zusammenhang, das sein Vater Otto Modersohn (1865 – 1943) dieses Motiv aus dem südlichen Aatal bereits im Jahre 1889 auf die Leinwand gebannt habe.

Eine Video-Vorführung soll den Ausstellungsbesuchern Christian Modersohns Leben näher bringen. Die Ausstellung selbst wird etliche Werke des Künstlers zeigen. „Etwa 40 seiner Aquarelle sind im Aatal entstanden“, weiß Pötter. Einladen will er neben Modersohn-Freunden auch Verwandte des Malers.

Weitere Programmpunkte der Heimatfreunde werden die Besuche beim Friedenskonzert in der Lambertikirche (23. Oktober), bei der Friedensvesper an gleicher Stelle (24. Oktober) und beim Friedensspiel am Rathaus (25. Oktober) sein.

An Allerheiligen (1. November) wird es ab 14.30 Uhr eine Ausstellung zum Thema „110 Jahre Friedhof Mecklenbeck“ geben. Dieser schließen sich um 15 Uhr ein Gottesdienst in der Friedhofskapelle und um 16 Uhr ein Rundgang über das Friedhofsareal unter Pötters Regie an. Dabei sollen Gräber bekannter Personen sowie kunstvoll gestaltete Grabstätten in Augenschein genommen werden.

Letzte Programmpunkte des Jahres sind für die Mitglieder des Geschichts- und Heimatkreises am 16. November um 15 Uhr im Hof Hesselmann der Vortrag über eine aktuelle Israel-Fahrt und am 8. Dezember um 19.30 Uhr der weihnachtliche Stammtisch an gleicher Stelle.

Zu allen Veranstaltungen sind Gäste willkommen.

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