Mecklenbecker Kita Kotenkotten
Frohe Kunde für Kita Kotenkotten

Münster-Mecklenbeck -

Eltern und Kinder der Kita Kotenkotten hatten sich Sorgen um den Fortbestand des Spielplatzes in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft gemacht. Jetzt steht fest, er soll erhalten bleiben.

Donnerstag, 22.12.2016, 19:12 Uhr

Strahlende Gesichter (v.r.): Jos ef Schliemann und Peter Wolfgarten überraschten Sabrina Krotil und Sonja de Vries mit der frohen Kunde. Auch Georg Fehlauer (l.) war mit dabei.
Strahlende Gesichter (v.r.): Jos ef Schliemann und Peter Wolfgarten überraschten Sabrina Krotil und Sonja de Vries mit der frohen Kunde. Auch Georg Fehlauer (l.) war mit dabei.

Eine erfreuliche Nachricht überbrachten die christdemokratischen Lokalpolitiker Peter Wolfgarten und Josef Schliemann sowie Ortsunions-Vorsitzender Hans-Gerd van Schelve den Verantwortlichen des Vereins „ Kita Kotenkotten“. Sonja de Vries und Sabrina Krotil vom Vorstand des Kita-Trägers, erfuhren von ihnen, dass der bisher von der Einrichtung am Schwarzen Kamp genutzte städtische Spielplatz in direkter Nachbarschaft weiterhin für die Kita-Kinder erhalten bleibt.

Letzteres war mit dem Entwurf des Bebauungsplans für das neue Wohngebiet fraglich geworden. Denn dieser sieht auf dem Spielareal Wohnbaugrundstücke vor. „Der Spielplatz ist aber für uns unentbehrlich. Der neugeplante Spielplatz liegt zu weit entfernt. Dann wäre unsere Existenz gefährdet“, hoben die beiden Kita-Vorstandsmitglieder hervor. Mit ihrem Problem hatten sie sich an Wolfgarten und Schliemann gewandt.

Laut einer Mitteilung sind der Ratsherr und der Bezirksvertreter froh, dank der „engagierten Hilfe“ von Georg Fehlauer, planungspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, „partei- und fraktionsübergreifend Verständnis für das Anliegen der Kita“ gefunden zu haben. „Wir mussten am Ende zwischen zwei hochwichtigen Zielen der Stadt, nämlich Wohnungsbau und gutem Kita-Angebot entscheiden“, erklärt Fehlauer, der ebenfalls am Gespräch mit den Kita-Vertreterinnen teilnahm.

„Beide Ziele gehören zusammen, keines geht ohne das andere“, betont Josef Schliemann. Der Rat der Stadt Münster habe sich jenseits von Parteigrenzen für das Wohl der Kinder entschieden. Das sei ein gutes Beispiel, wie Kommunalpolitik laufen solle – für und mit den Bürgern. Der von der CDU eingebrachte Antrag, der vom Rat einstimmig beschlossen worden sei, sehe vor, dass der Bebauungsplanentwurf zwar nicht geändert werde. Eine Umnutzung des Spielplatz-Grundstücks könne aber nur mit Zustimmung der zuständigen Ratsausschüsse erfolgen.

Sonja de Vries und Sabrina Krotil können damit offenbar gut leben: „Wenn wir weiter gute Arbeit leisten, besteht damit keine Gefahr für uns“, sind sie sicher.

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