Evangelisches Altenhilfezentrum Meckmannshof
„Auf dem Hof tut sich was“

Münster-Mecklenbeck -

Rund drei Jahre sind für die Verwirklichung des Projekts veranschlagt: Das Altenhilfezentrum Meckmannshof soll umfassend modernisiert werden. Dafür sind weitreichende Umbauarbeiten notwendig.

Mittwoch, 12.04.2017, 20:04 Uhr

Stellten die Pläne für den Meckmannshof vor (v.l.): Ralf Völker vom Gebäudemanagement der evangelischen Perthes-Stiftung, Heike Achenbach, Leiterin des Altenhilfezentrums Meckmannshof, und Silke Beernink, Geschäftsbereichsleiterin „Altenhilfe-Nord“ der Perthes-Stiftung.
Stellten die Pläne für den Meckmannshof vor (v.l.): Ralf Völker vom Gebäudemanagement der evangelischen Perthes-Stiftung, Heike Achenbach, Leiterin des Altenhilfezentrums Meckmannshof, und Silke Beernink, Geschäftsbereichsleiterin „Altenhilfe-Nord“ der Perthes-Stiftung. Foto: sn

„Das wird spannend!“, meint Heike Achenbach , Leiterin des evangelischen Altenhilfezentrums Meckmannshof. Vorfreude ist zu spüren. Eigentlich nicht ganz alltäglich, wenn Bauarbeiten anstehen. Aber Bewohner wie Mitarbeiter können gelassen wie positiv in die Zukunft schauen. Denn eine umfassende Modernisierung steht an, für die immerhin ein Betrag von 15 Millionen Euro ausgegeben werden soll.

Das Ziel ist klar: 80 Prozent der stationären Pflegeplätze sollen Einzelzimmer sein, erläutert Silke Beernink , Geschäftsbereichsleiterin „Altenhilfe-Nord“ der evangelischen Perthes-Stiftung, die den Meckmannshof betreibt. Bisher sind es 59, nach den Baumaßnahmen werden es 115 sein, davon befinden sich dann 55 im „Markushaus“ und 60 im Haupthaus. An der Gesamtzahl der vollstationären Plätze „mit eingestreuter Kurzzeitpflege“ ändert sich nichts, 171 werden es auch in Zukunft sein.

Grund für die Maßnahme ist ein Gesetz des Landes NRW , und zwar das Wohn- und Teilhabegesetz. Dieses schreibe die 80-Prozent-Quote vor, so Beernink, auch wenn es in der Vergangenheit in dieser Hinsicht unterschiedliche Auslegungen gegeben habe. Auch ein weiterer Punkt ändert sich. Bisher gab es im Meckmannshof Bäder- und Nasszellen für je zwei Doppelzimmer. Dies wird in Zukunft anders sein, dann gibt es durchweg pro Doppelzimmer auch nur eine sanitäre Einrichtung. Außerdem soll es in jedem Stockwerk Gemeinschaftsräume geben, der soziale Aspekt soll somit nicht zu kurz kommen.

Doch das ist noch nicht alles. Der Meckmannshof wird eine moderne, flächendeckende Brandmeldeanlage bekommen, sagt Ralf Völker vom Gebäudemanagement der Perthes-Stiftung. Auch neue Aufzugsanlagen sind geplant, die umfassend dem Prinzip der Barrierefreiheit Rechnung tragen sollen. Dies alles soll mit Baumaßnahmen realisiert werden, die im Juni diesen Jahres beginnen. Der Antrag dafür liege derzeit beim Bauordnungsamt der Stadt Münster, sagt Völker. Die muss die Planungen genehmigen.

Für die Umsetzung der Zielvorgaben ist ein Anbau am Markushaus notwendig, beim Haupthaus wird „im Bestand gebaut“. Nach drei Jahren soll alles fertig sein. Über die Pläne werden sowohl die Mitarbeiter, als auch die Bewohner und deren Angehörige umfassend informiert.

„Auf dem Hof tut sich was“, meint Achenbach. Für viele werde es spannend sein, die Fortschritte auf der Baustelle zu beobachten. „Das mögen Kinder wie ältere Leute“, meint Ralf Völker.

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