Verkehrsader Fritz-Stricker-Straße
„Viele Radfahrer ärgern sich darüber“

Münster-Mecklenbeck -

Geht es nach den Vorstellungen der SPD in der Bezirksvertretung Münster-West, dann soll entlang der viel befahrenen Fritz-Stricker-Straße auch auf der Ostseite ein kombinierter Geh- und Radweg gebaut werden.

Dienstag, 18.04.2017, 19:04 Uhr

Wer die Fritz-Stricker-Straße per Rad auf voller Länge passieren will, kommt nicht umhin, notgedrungen die Straßenseite zu wechseln.
Wer die Fritz-Stricker-Straße per Rad auf voller Länge passieren will, kommt nicht umhin, notgedrungen die Straßenseite zu wechseln. Foto: sch

Es war von Anfang an alles andere als eine Optimallösung: Bereits Ende 2013 wurde die Fritz-Stricker-Straße als durchgehende Verbindung zwischen Weseler Straße und Mecklenbecker Straße freigegeben. Doch bislang fehlt entlang der viel genutzten Verkehrsader ein beidseitiger Radweg, was von etlichen „Leezenrittern“ bedauert wird.

Das hat die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung (BV) Münster-West nun dazu veranlasst, sich für eine „Verbesserung der Radwegführung“ entlang der Straße einzusetzen. Einen entsprechenden Antrag wollen die Sozialdemokraten in die nächste Sitzung des Stadtbezirksparlaments einbringen.

Bislang ist es so, dass Radfahrern, die von der Weseler Straße aus in Richtung Mecklenbecker Straße fahren, lediglich an der Westseite der Fritz-Stricker-Straße ein kombinierter Geh- und Radweg zur Verfügung steht. Dieser ist jedoch nicht durchgängig und endet im hinteren Teil der Straße.

Wer mit dem Drahtesel weiterfahren will, dem bleibt nichts anderes übrig, als an den beiden Zufahrten zum Unternehmen „Fiducia GAD“ die mitunter stark befahrene Straße zu queren, um dann auf den dort in Teilen vorhandenen kurzen Fuß- und Radweg zu wechseln.

„Durch diese Situation ist der Weg für Radfahrer ungünstig“, heißt es im Antrag der Sozialdemokraten. Ihnen schwebt vor, an der Ostseite der Fritz-Stricker-Straße von der Weseler Straße bis zur ersten Unternehmenszufahrt einen neuen Fuß- und Radweg anzulegen. Die Stadtverwaltung solle checken, ob dies möglich sei, heißt es. Alternativ könne vielleicht auch der Ausbau des vorhandenen Fußweges beziehungsweise des Trampelpfades durch das kleine Wäldchen an der Fritz-Stricker-Straße geprüft werden, heißt es im Antragsschreiben weiter.

„Eigentlich müsste es auf beiden Seiten der Fritz-Stricker-Straße einen Radweg geben“, sagt Marianne Koch . Die Sozialdemokraten hätten dies schon beim Bau der Straße kritisiert, so die SPD-Ratsfrau. Es sei „ein Unding“, dass dies nicht der Fall sei: „Viele Radfahrer ärgern sich darüber.“ Zu Stoßzeiten könne es durchaus problematisch sein, die dann viel befahrene Straße zu queren.

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