Mecklenbecker Maibaumverein
Dem Maibaum-Brauchtum verschrieben

Münster-Mecklenbeck -

Jubiläum: Seit 25 Jahren gibt es die Mecklenbecker „Maibaum-Buben“. Die Vereinsmitglieder haben ein Faible fürs Bajuwarische.

Sonntag, 07.05.2017, 19:05 Uhr

Der Mecklenbecker Maibaumverein transportierte das zwölf Meter lange Holz mittels Traktor nach Wolbeck.
Der Mecklenbecker Maibaumverein transportierte das zwölf Meter lange Holz mittels Traktor nach Wolbeck. Foto: sn

Die „Maibaum-Buben“ gibt es schon 25 Jahre. Ganz offiziell nennt sich der Zusammenschluss der Holz-Begeisterten aber „Mecklenbecker Maibaumverein“. Der Sinn und Zweck des Vereins ist einfach: Es geht schlichtweg darum, das süddeutsche Maibaum-Brauchtum in hiesigen Gefilden zu etablieren.

„Wir haben oft Urlaub in Bayern gemacht“, so Reinhold Leusmann , und da sei die Idee aufgekommen, auch hierzulande die Maibaum-Tradition aufzunehmen. „Wir kennen uns alle schon 50 Jahre“, erläutert Matthias Klose . Die Gemeinschaft, so beteuern die beiden, sei einfach toll.

Hauptaufgabe der Mecklenbecker „Buam“ ist es jedes Jahr, den Maibaum aufzustellen. Der werde „eingebuddelt“, so Reinhold Leusmann, etwa eineinhalb Meter tief geht es in die Erde. Immer ist es ein Privatgrundstück, das sich fortan mit dem Maibaum schmücken darf. Diesmal ging es mit dem Holz nach Wolbeck , zu Leusmanns Bruder Heinz-Dieter.

Am Samstagnachmittag trafen sich die neun Mitglieder des Vereins samt Frauen vor dem Mecklenbecker Feuerwehrgerätehaus am Dingbängerweg. Ein Traktor transportierte den etwa zwölf Meter langen Maibaum von dort nach Wolbeck. Die Aktiven des Vereins passten derweil darauf auf, dass alles wie am Schnürchen klappte. Noch ein Vorteil des Maibaum-Brauchs: „Wir können bayerische Trachten tragen“, erläuterte Leusmann.

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