Schwarzer Kamp 21
Asbest wird von Fachleuten entsorgt

Münster-Mecklenbeck -

Geht von Asbestfasern in der ehemaligen Obdachlosenunterkunft am Schwarzen Kamp Gefahr aus? Das Amt für Immobilienmangement sagt: „Nein“.

Dienstag, 04.07.2017, 19:07 Uhr

„Asbestfasern!“ steht auf dem Absperrzaun, der rund um die ehemalige Obdachlosenunterkunft am Schwarzen Kamp aufgestellt wurde. Die Fasern werden vor dem Abriss entsorgt.
„Asbestfasern!“ steht auf dem Absperrzaun, der rund um die ehemalige Obdachlosenunterkunft am Schwarzen Kamp aufgestellt wurde. Die Fasern werden vor dem Abriss entsorgt. Foto: sch

„Asbestfasern!“ heißt es auf dem Warnschild am hohen Bauzaun vor dem Haus Schwarzer Kamp 21. Und es gibt Bürger, die sich deshalb Sorgen machen. Denn das Gebäude, von der Stadt bislang als Obdachlosenunterkunft genutzt, soll in Kürze abgerissen werden. Ob Gefahr davon ausgehe?, wollte ein besorgter Mecklenbecker beim Anruf in der Redaktion unserer Zeitung wissen.

Nein, es bestehe keinerlei Grund zur Sorge, erläuterte Rita Wolking vom städtischen Immobilienmanagement dazu auf Anfrage. Wenn man das Warnschild sehe, dann wirke es für Außenstehende in der Tat bedrohlich, so die Architektin. Es müsse jedoch aufgestellt werden, um darauf hinzuweisen, dass es innerhalb des leerstehenden Gebäudes Asbest gebe. Dieses befinde sich im Kleber des Bodenbelags, der im Vorfeld des für nächste Woche geplanten Gebäudeabrisses fachmännisch beseitigt und entsorgt werde. Das sei auch schon beim vor einigen Wochen vorgenommenen Abriss der Obdachlosenunterkunft Schwarzer Kamp 116 der Fall gewesen.

Laut Wolking arbeiten Mitarbeiter einer Fachfirma mit Spezialanzügen und -masken innerhalb des künftigen Abrissgebäudes. Die Aktion befinde sich bereits in der Endphase. Es handele sich um eine nur geringfügige Asbestbelastung. Auch für die einstigen Bewohner des Gebäudes habe der asbesthaltige Bodenkleber keine Gefahr bedeutet, da er nur bei mechanischer Bearbeitung austrete.

Die Fachfrau vom Amt für Immobilienmanagement geht davon aus, dass die Abrissarbeiten nach erfolgter Asbestfasern-Entsorgung innerhalb von ein bis zwei Wochen über die Bühne sind. Für Anwohner und Passanten bestand und bestehe keine Gefahr.

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