Paulushof Mecklenbeck
Spielplatz fürs Jugendzentrum

Münster-Mecklenbeck -

Vom einstmals recht großzügigen Außenterrain des Paulushofs ist nach dem Neubau nicht viel übrig geblieben. Vor diesem Hintergrund könnte das Kinder- und Jugendzentrum die anliegende kleine städtische Grünfläche gut gebrauchen . . .

Mittwoch, 20.09.2017, 20:09 Uhr

Geht es nach den Wünschen des Kinder- und Jugendzentrums, dann soll die öffentliche Grünfläche neben der Einrichtung dem Mecklenbecker Nachwuchs beim Besuch des Paulushofs als Spielterrain zur Verfügung stehen.
Geht es nach den Wünschen des Kinder- und Jugendzentrums, dann soll die öffentliche Grünfläche neben der Einrichtung dem Mecklenbecker Nachwuchs beim Besuch des Paulushofs als Spielterrain zur Verfügung stehen. Foto: sch

Manuel Niggenaber macht keine Hehl daraus: Nur allzu gerne, so der Leiter des Kinder- und Jugendzentrums, würde der Paulushof die kleine öffentliche Grünfläche, die in den vergangenen Monaten vor dem Neubau der Einrichtung entstanden ist, für seine Zwecke nutzen. „Das war eigentlich schon immer die Idee“, sagt er. Auf Initiative der CDU in der Bezirksvertretung Münster-West hat sich das städtische Grünflächenamt jetzt mit dem Thema befasst.

Nach dem Abriss des Altgebäudes hat das Jugendzentrum der St.-Anna-Gemeinde einen Großteil seiner Außenflächen verloren. Vor diesem Hintergrund haben sich die Christdemokraten – wie berichtet – dafür ausgesprochen, dem Paulushof die Nutzung eines Teils der zwischen dem Fußweg Am Hof Schultmann und dem Jugendzentrum gelegenen, insgesamt rund zwölf Meter breiten städtischen Fläche zu ermöglichen.

Nach einer Vorprüfung der Situation vor Ort kommt das Grünflächenamt zu der Erkenntnis, dass eine Teilnutzung der Rasenfläche durchaus möglich ist. Allerdings müssten einige Bedingungen eingehalten werden: So soll ein 3,50 Meter breiter Streifen zur Straße Am Hof Schultmann von einer Nutzung durch das Jugendzen­trum ausgespart werden. Gestalterische Gründe sowie die Rücksichtnahme auf eine neue gepflanzte Eichenreihe, die noch mit Bodendeckern unterpflanzt und gepflegt werden solle, mache dies notwendig, ist der Stellungnahme des Amts zu entnehmen. Die verbleibende, unmittelbar an den Paulushof grenzende rund 200 Quadratmeter große Rasenfläche könne jedoch in die Nutzung und Pflege des Jugendzen­trums übergehen.

Damit dies der Fall sein könne, müssten die Verantwortlichen des Paulushofs jedoch einen 1,25 Meter hohen Stabgitterzaun an der Grenze zum mit Eichen bestückten Grünstreifen errichten. Nur eine solche Einzäunung ermögliche das sichere Bespielen der Rasenfläche. Allerdings: „Eine uneingeschränkte Nutzung für Ballspiele ist nicht möglich“, stellt das Grünflächenamt klar.

Doch gerade die wäre aus Sicht von Niggenaber fürs Kinder- und Jugendzentrum durchaus wünschenswert. Dem hält das Amt entgegen, dass Ballspiele eine höhere Umzäunung des Areals notwendig machten. Diese sei „jedoch aus gestalterischen Gründen nicht angemessen“.

Ob und wie die städtische Grünfläche vom Paulushof genutzt werden kann, soll sich in Kürze bei Gesprächen zwischen der Stadt und dem Träger des Jugendzen­trums zeigen: „Die Zurverfügungstellung der Fläche bedarf eines Vertrags mit der St.-Anna-Kirchengemeinde. Die Verwaltung wird sich zeitnah mit der Gemeinde in Verbindung setzen, um die Rahmenbedingungen und Konditionen zu erörtern“, kündigt das städtische Grünflächenamt an.

Im Hinblick auf den laut Amt notwendigen Stabgitterzaun wurde in der Bezirksvertretung Münster-West bereits die Anregung ins Spiel gebracht, dessen Finanzierung zwischen der Kirchengemeinde und dem Gremium jeweils zur Hälfte aufzuteilen.

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