Mecklenbeck-Mitte
Gewerbegrundstücke für Eigennutzer

Münster-Mecklenbeck -

Die städtische Wirtschaftsförderung verkauft einige der letzten Grundstücke im Herzen Mecklenbecks. Sie werden in einem Auswahlverfahren an gewerbliche Eigennutzer vergeben.

Dienstag, 06.02.2018, 20:02 Uhr

Projektterrain: Derzeit liegt das rund 6200 Quadratmeter große Areal an der Meyerbeerstraße in Mecklenbeck noch brach dar. Aufgeteilt in fünf Parzellen wird es jetzt von der städtischen Wirtschaftsförderung vermarktet.
Projektterrain: Derzeit liegt das rund 6200 Quadratmeter große Areal an der Meyerbeerstraße in Mecklenbeck noch brach dar. Aufgeteilt in fünf Parzellen wird es jetzt von der städtischen Wirtschaftsförderung vermarktet. Foto: sch

Die letzten Lücken im Neubauareal Mecklenbeck Mitte II werden in absehbarer geschlossen. An der Ecke Dingbängerweg, Meyerbeerstraße und Weseler Straße liegt dort derzeit ein rund 6200 Quadratmeter großes Grundstück noch brach. Doch das dürfte sich bald ändern, denn die Wirtschaftsförderung Münster GmbH vermarktet das Terrain im Auftrag der Stadt. Erklärtes Ziel: Es sollen Immobilien mit der Schwerpunkt-Nutzung „Büro und Praxis“ entstehen.

Im Projektareal sind fünf Grundstücke zu vergeben, deren Größen sich von etwa 1100 bis 1400 Quadratmeter erstrecken. Investoren, die sich für eine der Neubauflächen interessieren, können sich bis Mitte April bei der Wirtschaftsförderung bewerben. Im Rahmen eines Investoren-Auswahlverfahrens soll im Anschluss geklärt werden, wer den Zuschlag erhält.

„Wir suchen Eigennutzer für die Grundstücke“, sagt Wirtschaftsförderer Thomas Klein . Vorgesehen ist, dass die künftigen Bauherren selbst in die im Mecklenbecker Baugebiet entstehenden fünf Neubauten einziehen und dort für den eigenen Bedarf Büro- und Praxisflächen schaffen. Gebaut werden muss dreigeschossig, sodass jeweils bis zu 2000 Quadratmeter Nutzfläche möglich werden. Die Erschließung der Gebäude soll über die Meyerbeerstraße erfolgen.

Das ins Visier genommene Bewerberklientel umreißt die Wirtschaftsförderung folgendermaßen: „Dies können Beratungsgesellschaften und Kanzleien oder auch Unternehmen aus den kreativen Branchen wie Architekten, Ingenieure, Werbeagenturen, Medien sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie sein. Auch Organisationen und freie Träger der sozialen Arbeit mit Verwaltung und Beratungseinrichtungen können ebenso wie Ärzte / Fachärzte, Therapeuten, ambulante Kliniken und andere Dienstleister aus der Gesundheitswirtschaft am Verfahren teilnehmen.“ Klassische Bauherren, Investoren und Projektentwickler, die auf dem Vermietungsmarkt tätig sind, will die Wirtschaftsförderung nicht im Boot haben.

Angeboten werden die fünf zur Verfügung stehenden Grundstücke zu Preisen zwischen 364 000 und 440 000 Euro (ohne Erschließungs- und Nebenkosten). Dabei handelt es sich um „Mindestgebotspreise“. Folglich ist davon auszugehen, dass die Grundstücke zu höheren Kursen veräußert werden.

Welche Bewerber letztlich den Zuschlag für eines der Grundstücke erhalten, wird laut Thomas Klein von Fachleuten anhand vorgegebener Prüfkriterien entschieden. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Wirtschaftsförderung, des Bauordnungsamts und des Stadtplanungsamts wird die eingereichten Bewerbungsunterlagen unter die Lupe nehmen und Empfehlungen aussprechen. Dabei wird die Gruppe sich mit Planungsdezernent Siegfried Thielen, dem Dezernenten für Wohnraumversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit, Matthias Peck, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dr. Thomas Robbers sowie der Vorsitzenden des Liegenschaftsausschusses, Carola Möllemann-Appelhoff, abstimmen. Im Liegenschaftsausschuss soll dann die Vergabe erfolgen.

Der gesteckte Fahrplan der Wirtschaftsförderung sieht vor, dass die Bewerber ab dem 21. Juli dieses Jahres darüber unterrichtet werden, ob sie eines der Grundstücke erhalten. „Mit diesem Investoren-Auswahlverfahren greift die Stadt Münster die erkennbare Nachfrage nach kleinen Gewerbegrundstücken auf“, heißt es im Exposé der Wirtschaftsförderung Münster GmbH. Diese geht davon aus, „dass ein Teil der Nachfrage auch aus dem stark wachsenden Stadtteil Mecklenbeck resultiert“. Dort sei Bedarf für weitere den Stadteil versorgende Dienstleister.

 

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