Geschichts- und Heimatkreis Mecklenbeck
„Meisterstück“ ist das Ortszentrum

Münster-Mecklenbeck -

Ein Jubiläum wurde mit zahlreichen Gästen – darunter auch Oberbürgermeister Markus Lewe – im Bürgerzentrum Hof Hesselmann gefeiert: Mecklenbecks Geschichts- und Heimatkreis besteht seit 40 Jahren.

Mittwoch, 26.09.2018, 12:44 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 24.09.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 26.09.2018, 12:44 Uhr
Großer Bahnhof am Bürgerzentrum Hof Hesselmann: Zahlreiche Gäste waren mit von der Partie, um das 40-jährige Bestehen des Geschichts- und Heimatkreises zu feiern.
Großer Bahnhof am Bürgerzentrum Hof Hesselmann: Zahlreiche Gäste waren mit von der Partie, um das 40-jährige Bestehen des Geschichts- und Heimatkreises zu feiern. Foto: sn

Plötzlich klingelte das Telefon während der Jubiläumsveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen des Mecklenbecker Geschichts- und Heimatkreises im Hof Hesselmann. Vorsitzender Karlheinz Pötter nahm den Anruf an. Am anderen Ende meldete sich eine bekannte Stimme aus Brasilien: Der emeritierte Bischof Werner Siebenbrock, Weggefährte und Freund von Pötter und der gesamten St.-Anna-Gemeinde, gratulierte zum großen Jubiläum.

Eine ganz besondere Freude war das für den Ortshistoriker Pötter, der zusammen mit den Mecklenbeckern zugleich noch einen anderen Jahrestag feierte, nämlich das 30-jährige Bestehen des Bürgervereins für Mecklenbeck.

Oberbürgermeister Markus Lewe ließ es sich nicht nehmen, mit den Mecklenbeckern diese für sie so wichtigen Ereignisse zu begehen: „Der Geist, der hier weht, ist ein Geist des Mitein­anders.“ Mecklenbeck sei nicht nur „einer der lebenswertesten Stadtteile von Münster“, sondern es sei dort auch der Wille da, „etwas zu schaffen“. Was, das ließ Pötter noch einmal Revue passieren.

Es fing beim Geschichts- und Heimatkreis schon damit an, die fast verschüttete Historie Mecklenbecks auf eigene Faust zu ergründen: „Wir sind von Haus zu Haus gegangen und haben uns Fotoalben angeschaut.“ Die über 1100-jährige Geschichte von Mecklenbeck wurde akribisch aufgearbeitet, Ausstellungen und Bücher entstanden. Weiteres Material wurde über den Meckmannshof, das Aatal und Haus Kump gesammelt. Nicht zuletzt widmete sich Pötter ausgiebig dem Maler Otto Modersohn und seiner Familie. Dessen Bildmotive konnte er Mecklenbecker Orten zuordnen.

„Meisterstück“ des Geschichts- und Heimatkreises war wohl die Durchsetzung eines neuen Zentrums am Dingbängerweg. „Zentrum ist da, wo Begegnung stattfindet“, bilanzierte Markus Lewe bei der Jubiläumsveranstaltung.

20 Vereine hatten schließlich in den Jahren 1994 bis 1998 bei der Umgestaltung des Hofs Hesselmann in ein Bürgerzentrum mitgemacht. „Ohne euer Engagement gäbe es heute den Hof so nicht“, meinte Frank Bürgel, zweiter Vorsitzender des Bürgervereins für Mecklenbeck. „Sozialen Zusammenhalt“, machte deswegen wohl auch Stadtheimatpfleger Heinz Heidbrink aus.

Man merkte: Die Mecklenbecker sind stolz auf das Erreichte. Und auf diejenigen, die dazu beitrugen. Und so ernannte Pötter auch neue Ehrenmitglieder, die ihre Urkunden noch vor Ort bekamen. Über die Auszeichnung konnten sich Heinz Wolf, Annette Tönies, Marianne Tepe, Günter Schulze Blasum, Seppel Kleingräber und Georg Mitschke freuen.

In angenehmer Atmosphäre und mit Klängen der „Monday Night Jazz Band“ unter der Leitung von Torsten Oehne wurden im weiteren Verlauf der Jubiläumsfeier Erinnerungen ausgetauscht und zugleich Zukunftspläne für die kommenden Jahre geschmiedet.

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