Evangelisches Seniorenzentrum Meckmannshof
Einzug ins moderne Markushaus

Münster-Mecklenbeck -

Ein großer Schritt ist getan: Im Rahmen der Meckmannshof-Modernisierung wurde das rundum erneuerte und mit einem Anbau versehene Markushaus von den Senioren in Beschlag genommen.

Mittwoch, 24.10.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.10.2018, 19:00 Uhr
Emsiges Treiben herrschte am Mittwoch im und am Markushaus: 60 Bewohner des Seniorenzentrums Meckmannshof zogen vom Haupthaus in das modernisierte und mit einem Anbau ausgestattete Gebäude um. Viele Angehörige halfen dabei.
Emsiges Treiben herrschte am Mittwoch im und am Markushaus: 60 Bewohner des Seniorenzentrums Meckmannshof zogen vom Haupthaus in das modernisierte und mit einem Anbau ausgestattete Gebäude um. Viele Angehörige halfen dabei. Foto: sch

„Großkampftag“ rund ums evangelische Seniorenzentrum Meckmannshof: Auf dessen Areal stand am Mittwoch der Umzug ins soeben fertiggestellte Markushaus an. 60 Bewohner des Zentrums zogen dort ein. Die Beteiligten hatten alle Hände voll zu tun. An allen Ecken und Kanten herrschte engagiertes, wuseliges Treiben. Um die 100 Personen packten dabei fleißig mit an.

Im Vorfeld des Umzugstags hatte das Seniorenzentrum, so Leiterin Heike Achenbach , Angehörige von Senioren, die aus dem Haupthaus ins Markushaus wechseln, angeschrieben und um Mithilfe gebeten. Der Zuspruch war groß: Rund 40 Männer und Frauen erklärten sich bereit, ehrenamtlich mitanzupacken. Dies geschah auch im Haupthaus, wo weitere 20 Senioren im Zuge der bis ins Jahr 2020 dauernden und mit Gesamtkosten in Höhe von 10,3 Millionen Euro verbundenen Meckmannshof-Modernisierung intern umziehen mussten.

Im Februar dieses Jahres war Richtfest gefeiert worden. Jetzt konnte das Markushaus, das entkernt, modernisiert und mit einem Anbau ausgestattet wurde, bezogen werden. Laut Rolf Völker vom Gebäudemanagement der Perthes-Stiftung können die Senioren in der modernen Immobilie mit ihren drei Etagen 60 rollstuhlgerechte Zimmer bewohnen. Diese sind allesamt mit eigenen Sanitäranlagen ausgestattet. Dies gilt auch für die Doppelzimmer, von denen je Etage eines vorhanden ist.

Eingebaut wurde zudem ein neuer Aufzug, in dem auch Betten transportiert werden können. Und jede der drei Etagen verfügt über einen großzügigen Gemeinschaftsraum, in dem die Bewohner und ihre Betreuer zusammenkommen können. Das Markushaus ist der erste Gebäudeteil des Mecklenbecker Seniorenzentrums, das den Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen entspricht.

Laut Heike Achenbach wird das Markushaus schwerpunktmäßig der Unterbringung und Betreuung von an Demenz erkrankten Menschen dienen. Sichtlich erfreut zeigte sich die Meckmannshof-Leiterin über die ehrenamtliche Hilfsbereitschaft am Umzugstag. „Wenn von 80 Bewohnern die Hälfte der Angehörigen sagt: Ich helfe mit, dann ist das einfach toll“, freute sich Achenbach.

Mit von der Partie war unter anderem Christel Everding, die ganz fleißig das Putztuch schwang. Aus Hiltrup war Wolfgang Laup gekommen, um Möbel auf die Zimmer des rundum modernisierten Markushauses zu transportieren. Seine Mutter war vor einiger Zeit nach zweijähriger Betreuung im Meckmannshof gestorben. Doch das hielt ihn nicht davon ab, beim Umzug tatkräftig mitzuwirken. Er sei nach wie vor dankbar für die gute Pflege und die menschliche Zuneigung, die seine Mutter im Mecklenbecker Seniorenzentrum erfahren habe, hob Laup hervor.

Manch einer der Angehörigen hatte seine Unterstützung gleich für den ganzen Tag zugesagt. Andere packten am Vormittag oder am Nachmittag und Abend mit an. Von Reinigungsarbeiten bis zur Einrichtung der Zimmer erstreckte sich die umfangreiche Tätigkeitspalette. Die Unterstützung der Ehrenamtlichen konnten die Meckmannshof-Mitarbeiter natürlich gut gebrauchen. Etwa 60 bis 70 aus dem 100-köpfigen Team waren laut Heike Achenbach an dem „Großkampftag“ im Einsatz. Einige von ihnen opferten sogar freiwillig einen Urlaubstag oder freien Tag, damit alles glatt gehen und die Senioren ihre erste Nacht im neuen Domizil verbringen konnten.

Im kommenden Monat geht das Modernisierungsprojekt weiter: Dann wird das mehr als 30 Jahre alte Haupthaus des Seniorenzentrums umgebaut und zukunftsfähig gemacht. Das soll in den kommenden beiden Jahren in drei Abschnitten geschehen.

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