Versammlung der Schützen-Abteilung der St.-Lamberti-Bruderschaft
Freude über neue Schießhalle

MÜNSTER-MECKLENBECK -

Die Schützenbrüder können stolz sein. Ihre Bilanz ist makellos – fast.

Dienstag, 06.11.2018, 19:16 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 05:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 06.11.2018, 19:16 Uhr
Sie zogen die Bilanz eines ereignisreichen Jahres (v.l.): Oberst Frank Hohmann, Geschäftsführer Thomas Knob, Heinz Gläser (stellvertretender Leiter der Schützen-Abteilung), Manfred Merschkötter (Schützen-Abteilungsleiter) und Hauptmann Detlef Henckel.
Sie zogen die Bilanz eines ereignisreichen Jahres (v.l.): Oberst Frank Hohmann, Geschäftsführer Thomas Knob, Heinz Gläser (stellvertretender Leiter der Schützen-Abteilung), Manfred Merschkötter (Schützen-Abteilungsleiter) und Hauptmann Detlef Henckel. Foto: sn

Sie haben es allen gezeigt. „Viele haben gesagt: Das schafft ihr nicht! Das kriegt ihr nicht hin!“, erinnerte sich Manfred Merschkötter, der Schützen-Abteilungsleiter der St.-Lamberti-Schützenbruderschaft, vor versammelter Mannschaft. Die Schießhalle ist entgegen mancher Erwartung dann doch gekommen. Erst im Oktober dieses Jahres war Richtfest.

Viele bürokratische Hürden gab es bis dahin zu überwinden. Doch Merschkötter meinte auf der Schützenversammlung im Hof Hesselmann: „Das ist Schnee von gestern.“ Nun will man auch die restlichen Arbeiten voranbringen. Es fehle noch die Decke im Flur- und im Sanitärbereich: „Das sollte zügig etwas werden.“ Viel Dank ging an Bauleiter Fritz Gellenbeck: „Ohne dich hätten wir das so nicht geschafft.“

Positives konnte der Abteilungsleiter von der Teilnahmebereitschaft der Schützen berichten. Bei der Boßeltour machten 50 Personen mit, bei der Fahrradtour 60, und auch bei der Wallfahrt nach Telgte seien die Mecklenbecker in diesem Jahr stark vertreten gewesen. Einziger Wermutstropfen war der Frühschoppen beim Jubiläumsschützenfest. Dort war die Beteiligung gering.

Kaffeetrinken

Groß war die Beteiligung wiederum beim Kaffeetrinken der Frauen, das parallel zur Schützenversammlung stattfand. Hier gab es 45 Teilnehmerinnen. Beim ersten Kaffeetrinken vor sechs Jahren seien es noch zehn gewesen, so Merschkötter. Sollten es noch mehr Teilnehmerinnen werden, so würden im nächsten Jahr die Schützen mit ihrer Versammlung von der Tenne in den Kaminraum umziehen. Das Kaffeetrinken fände wiederum in der Tenne statt.

Schließlich stellte der Vorsitzende noch eine Idee vor. Er schlug vor, eine eigene Glühweinbude der Schützenabteilung der Bruderschaft vor dem Einkaufszentrum am Dingbängerweg aufzustellen. In der Adventszeit, jeden Freitagabend, könnten da Glühwein und Reibeplätzchen verkauft werden. Der Erlös käme der Schießhalle zugute. Jetzt wollen sich die Schützen erkundigen, welche bürokratischen Voraussetzungen es für so einen Stand gibt. Vielleicht schaffen sie es ja wieder, etwas ganz Neues für den Stadtteil auf die Beine zu stellen.

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