Erster Spatenstich für Projekt am Hürten-Weg
Alle Generationen unter einem gemeinsamen Dach

MÜNSTER-MECKLENBECK -

Es soll ein Zuhause für Menschen jeden Alters werden. Dafür mussten mehrere Leute zustechen.

Montag, 19.11.2018, 18:40 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.11.2018, 21:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 19.11.2018, 18:40 Uhr
Alle Beteiligten am Mehrgenerationen-Projekt griffen beim Auftakt zum Spaten. Links im Bild: Vereinsvorsitzender Winfried Lutz.
Alle Beteiligten am Mehrgenerationen-Projekt griffen beim Auftakt zum Spaten. Links im Bild: Vereinsvorsitzender Winfried Lutz. Foto: sn

„Wir wollen ein Mehr an Nachbarschaft“, sagte Winfried Lutz beim ersten Spatenstich des Mehrgenerationen-Wohnprojektes am Elisabeth-Hürten-Weg in Mecklenbeck. Er ist Vorsitzender des Vereins „Mehr als Wohnen – Mecklenbeck“, in dem die zukünftigen Mieter organisiert sind.

Verantwortlich für dieses Projekt ist eine Investorengemeinschaft, die „Czaykowski und Brun GmbH“. Auf 2400 Quadratmeter Grundstücksfläche sollen bei einer Gesamtwohnfläche von 2050 Quadratmetern 31 Wohnungen gebaut werden. 18 davon werden öffentlich gefördert. Alle Generationen sollen hier eine gemeinsame Heimat finden können, so Heike Czaykowski von der Investorengemeinschaft.

Ihr sei an einem Dezemberabend im Jahr 2016 die Idee für das Projekt gekommen: „In einer zunehmend egoistischen Gesellschaft macht die Förderung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten Sinn.“ Sie konnte Bauunternehmer Stephan Brun als weiteren Investoren und Hans G. Schmidt-Domogalla als Architekten gewinnen.

Grundstück

Nun musste ein Grundstück gefunden werden. Da stieß Czaykowski auf die Ausschreibung der Stadt Münster, die für das Baugebiet Mecklenbeck-Mitte nach Investoren suchte. Für das Grundstück am Elisabeth-Hürten-Weg gingen acht Bewerbungen ein. Das Konzept der Investorengemeinschaft „Czaykowski und Brun GmbH“ sei das Beste gewesen, so Gabriele Regenitter vom Wohnungsamt.

„Das Wohnprojekt möchte Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Begabungen Raum zum Wohnen und Leben geben“, betonten die Investoren. Es wird Single-Wohnungen ebenso geben wie große Familien-Wohnungen und eine Studenten-WG. In zwei Wohnungen werden Menschen mit Handicap leben, die ambulant unterstützt werden.

Ortshistoriker

Auch Ortshistoriker Karlheinz Pötter war beim Spatenstich vor Ort. Er stellte kurz die Namensgeberin des Elisabeth-Hürten-Wegs vor, die als Lehrerin, aber auch als Sanitäterin und „Arztersatz“ vor Ort tätig war.

Im Winter 2019/20 soll das Bauprojekt fertig sein.

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