Neubaugebiet am Nottulner Landweg
Erschließung soll 2019 starten

Münster-Roxel -

Das geplante Baugebiet am Rande der Autobahn 1 rückt näher: die Bezirksvertretung Münster-West hat „grünes Licht“ für die Straßen- und Kanalbauarbeiten gegeben.

Freitag, 07.12.2018, 19:00 Uhr
Blick auf das geplante Neubaugebiet, das sich südlich des Nottulner Landwegs nahe der Autobahn 1 befindet. Im kommenden Jahr soll mit der Erschließung des Areals begonnen werden.
Blick auf das geplante Neubaugebiet, das sich südlich des Nottulner Landwegs nahe der Autobahn 1 befindet. Im kommenden Jahr soll mit der Erschließung des Areals begonnen werden. Foto: Google

Bereits seit längerer Zeit wird in den politischen Gremien der Stadt Münster über das in Roxel geplante kleine Neubaugebiet gesprochen. Es soll auf einer rund 1,2 Hektar großen Fläche südlich des Nottulner Landwegs unmittelbar neben dem Autobahn-Lärmschutzwall angesiedelt werden. Jetzt kommt Bewegung in die Sache: Auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend hat sich die Bezirksvertretung (BV) Münster-West mit einstimmigem Votum für die Durchführung der notwendigen Erschließungsarbeiten ausgesprochen.

Läuft alles nach Plan, dann sollen nach erfolgter öffentlicher Ausschreibung im zweiten Quartal des kommenden Jahres sowohl der Straßen- als auch der Kanalbau durchgeführt werden. Während die Dauer der Straßenbauarbeiten (veranschlagte Kosten 350 00 Euro) etwa vier Monate betragen soll, wird nach Angaben des städtischen Tiefbauamts beim Kanalbau (1,4 Millionen Euro) mit zirka zwölf Monaten gerechnet.

Frohe Kunde für die Grundstückseigentümer der im betreffenden Bereich des Nottulner Landwegs bereits vorhandenen Wohnhäuser hatte bei der BV-Sitzung Beate Kretzschmar parat: „Die Anwohner sollen an den Ausbaukosten nicht beteiligt werden“, verkündete die Sozialdemokratin nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung. Die Finanzierung der Erschließungsarbeiten solle ausschließlich über die Realisierung des Neubaugebiets erfolgen. Christdemokrat Nils Schappler wertete dies als „gute Nachricht für die Anwohner“, zumal ihnen die ins Auge gefassten Erschließungsarbeiten ohnehin kaum Vorteile brächten.

Mit der Verwirklichung des Neubauareals am Rande der Autobahn 1 sollen nach Darlegung der Stadt Münster dringend benötigter Wohnraum sowie nicht minder notwendige Kita-Plätze geschaffen werden. Vorgesehen ist der Bau zweier in Ost-West-Richtung angeordneter Mehrfamilienhaus-Komplexe. Die zweigeschossigen Immobilien mit Satteldach sollen 28 neue Wohnungen – 17 davon mit sozialer Förderung – beherbergen.

Hinzu kommen soll eine in Nord-Süd-Richtung angeordnete Kindertageseinrichtung mit Flachdach für sechs Gruppen. In den Mehrfamilienhäusern am Nottulner Landweg soll insbesondere für junge Haushalte sowie Haushalte mit drei und mehr Kindern Wohnraum geschaffen werden. Gut möglich ist zudem, dass das Baugebiet zu einem späteren Zeitpunkt vergrößert wird. In der Beschlussvorlage des Tiefbauamts zu den Kanalbauarbeiten ist von „potenziellen Erweiterungsmöglichkeiten im Norden und Süden“ die Rede.

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