Verein für soziale Teilhabe und psychische Gesundheit
„Punktlandung“ im Baugebiet Mitte

Münster-Mecklenbeck -

Freude bei den Verantwortlichen des FSP: Der münsterische Verein kann seinen Neubau am Elisabeth-Hürten-Weg beziehen.

Dienstag, 11.12.2018, 18:00 Uhr aktualisiert: 12.12.2018, 18:46 Uhr
Im Baugebiet Mecklenbeck-Mitte ist die moderne neue Reha-Einrichtung des münsterischen FSP entstanden: Vorstandsmitglied Ulrich Hohenbrink (l.), Aufsichtsrat-Chef Prof. Dr. Helmut Mair (r.) und Architekt Carsten Palfner überreichten Einrichtungsleitern Sabrina Sajtos den symbolischen Türschlüssel .
Im Baugebiet Mecklenbeck-Mitte ist die moderne neue Reha-Einrichtung des münsterischen FSP entstanden: Vorstandsmitglied Ulrich Hohenbrink (l.), Aufsichtsrat-Chef Prof. Dr. Helmut Mair (r.) und Architekt Carsten Palfner überreichten Einrichtungsleitern Sabrina Sajtos den symbolischen Türschlüssel . Foto: sch

Ulrich Hohenbrink spricht von einer „Punktlandung“. Der münsterische Verein für soziale Teilhabe und psychische Gesundheit (FSP), so dessen Vorstandsmitglied, habe sich zum Ziel gesetzt, den Neubau seiner medizinischen Reha-Einrichtung für Menschen mit psychischen Störungen am Elisabeth-Hürten-Weg in Mecklenbeck-Mitte noch vor Weihnachten zu beziehen. Das sei gelungen: „Die Handwerker haben sich von ihrer besten Seite gezeigt.“ Alles sei optimal gelaufen.

Nachdem bereits am Montag die Schlüsselübergabe erfolgte – Hohenbrink, Aufsichtsrat-Chef Prof. Dr. Helmut Mair und Architekt Carsten Palfner reichten Einrichtungsleitern Sabrina Sajtos den symbolischen Türschlüssel – ist am heutigen Mittwoch nun Großkampftag: Innerhalb nur eines Tages will der FSP samt aller Patienten vom bisherigen Domizil an der Gartenstraße in den Neubau umsiedeln. Dort wiederum soll schon bald die „Pension Plus“ einziehen, ein Wohn- und Betreuungsangebot für wohnungslose, chronisch psychisch kranke Menschen.

Beim dreigeschossigen Neubau in Mecklenbeck handelt es sich um eine moderne Rehabilitationseinrichtung mit einer Gesamtnutzfläche von 1800 Quadratmetern, in der Patienten, die an Depressionen, Angststörungen oder Psychosen leiden, betreut werden. 31 Therapieplätze sind dort vorhanden. 25 davon sind stationär, weitere sechs dienen der ambulanten Versorgung der Patienten. Hinzu kommen verschiedene Funktionsräume. Zur Möblierung des Neubaus trug unter anderem auch die FSP-eigene Inklusionswerkstatt bei.

Die Baukosten der Immobilie, deren Grundstein im September vergangenen Jahres gelegt wurde, werden vom FSP mit „knapp fünf Millionen Euro“ beziffert. Die Deutsche Fernsehlotterie, die einen Zuschuss in Höhe von 300 000 Euro gewährte, gehört zu den wichtigsten Förderern. Leitende Ärztin der Reha-Einrichtung ist Dr. Christine Annen. Zwölf Mitarbeiter werden in Früh- und Spätschichten vor Ort sein.

Die Vorteile gegenüber dem bisherigen Standort der FSP-Reha-Einrichtung an der Gartenstraße seien erheblich, unterstreicht Ulrich Hohenbrink. Anders als in Mecklenbeck habe es dort nicht für jedes Zimmer ein eigenes Bad gegeben. Auch sei ein barrierefreier Umbau unmöglich gewesen. Zudem hätten die Therapieräume zeitgemäßen Standards nicht entsprochen. Die aufgegebene zentrale Lage in der münsterischen City werde durch das große Platzangebot im Mecklenbecker Neubau „mehr als ausgeglichen“.

Bei den Patienten, die sich beim FSP einer Therapie unterziehen, handelt es sich um Menschen, die einer Akutbehandlung durch ein psychiatrisches Fachkrankenhaus nicht mehr bedürfen. Sie werden jeweils sechs bis neun Monate lang in Mecklenbeck betreut und therapiert.

Die Verantwortlichen des FSP hoffen, dass sich die neue Einrichtung und ihre Bewohner möglichst bald und gut im münsterischen Ortsteil integrieren können. Einrichtungsleiterin Sabrina Sajtos freut sich bereits darüber, dass Wacker Mecklenbeck der Reha-Einrichtung Termine für die Sporttherapie in seiner Halle angeboten hat.

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