Sternsingeraktion 2018 in Mecklenbeck
Nicht alle Haushalte können besucht werden

Münster-Mecklenbeck -

Die Mecklenbecker Kirchengemeinden haben ihre Sternsinger auf den Weg durch den Stadtteil geschickt. 52 Mädchen und Jungen bringen Segen und sammeln für Hilfsprojekte.

Freitag, 04.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 16:50 Uhr
Trafen sich am Freitagmorgen in St. Anna zu ihrem gemeinsamen Einsatz in Mecklenbeck: die Sternsinger der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde.
Trafen sich am Freitagmorgen in St. Anna zu ihrem gemeinsamen Einsatz in Mecklenbeck: die Sternsinger der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde.

Es war ein imposantes Bild: 52 Majestäten kamen am Freitagmorgen in die St.-Anna-Kirche, um sich an der Sternsingeraktion 2019 zu beteiligen. In bunten Gewändern wollen die Kinder den Segen „Christus mansionem benedicat“ an die Mecklenbecker Türen bringen.

„Es sind aber dennoch zu wenig“, bedauerte Monika Pötter , Sprecherin des Eine-Welt-Kreises St. Anna, der zusammen mit der evangelischen Johannes-Gemeinde die diesjährige Sternsingeraktion organisiert hat. Man könne mit so einer kleinen Zahl von Sternsingern nicht den ganzen Stadtteil abdecken. „Daher werden wir auch nicht zu jedem Haus kommen, dafür sind es zu wenige Kinder.“ Auch wenn man alles versucht habe, es seien einfach nicht mehr Kinder in diesem Jahr zusammengekommen. „Dafür möchten wir alle, die den Besuch nicht erhalten, schon einmal um Entschuldigung bitten“, so Pötter weiter.

Doch den Segen kann man dennoch erhalten – und sogar mitnehmen. „Wir feiern mit den Sternsingern am Samstag um 18 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst, da erhält jeder die Möglichkeit, noch einmal zu spenden und auch den Segen mitzunehmen.“ Ebenso sei dies bei den Sonntagsgottesdiensten beider Mecklenbecker Kirchengemeinden möglich. „Dann werden aber die Sternsinger nicht dabei sein.“

In diesem Jahr unterstützen die Sternsinger-Majestäten mit ihrem Einsatz die Hilfsorganisation Avicres in Brasilien sowie ein Projekt in dessen südamerikanischem Nachbarstaat Venezuela, das sich um ehemalige Straßenkinder kümmert.

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