Ärger über Laub und Unrat
Trafo-Häuschen bereitet Sorgen

Münster-Mecklenbeck -

Eine Anliegerin des Mecklenbecker Schürbuschs wünscht sich schon seit längerer Zeit, dass der Zugang zum Trafo-Häuschen direkt neben ihrem Garten regelmäßig gereinigt wird. Doch das sei leider nicht der Fall, ärgert sich die Seniorin.

Montag, 25.02.2019, 20:00 Uhr
Der Zugang zum Trafo-Häuschen der Stadtwerke am Schürbusch: Eine Nachbarin ärgert sich immer wieder darüber, dass Laub sowie ab und an auch Unrat und Müll vor dem Häuschen liegen und offenbar nicht beseitigt werden.
Der Zugang zum Trafo-Häuschen der Stadtwerke am Schürbusch: Eine Nachbarin ärgert sich immer wieder darüber, dass Laub sowie ab und an auch Unrat und Müll vor dem Häuschen liegen und offenbar nicht beseitigt werden. Foto: sch

Manchmal sind es auch die vermeintlich kleinen Dinge, die nachhaltig für Verdruss sorgen können. Am Mecklenbecker Schürbusch gibt es einen solchen Fall: Dort befindet sich direkt neben dem Kinderspielplatz schon seit etlichen Jahren ein Trafo-Häuschen, das einer direkten Anliegerin immer wieder Kummer macht. Die Seniorin rief die Redaktion unserer Zeitung an – mit der Bitte, ob man ihr nicht helfen könne, dort für Ordnung zu sorgen.

Die Mittachtzigerin ärgert sich darüber, dass der schmale Zugang des Trafo-Häuschens offenbar permanent ungepflegt ist. „Ich rufe deshalb jedes Jahr die Stadtwerke an, doch es wird einfach nichts gemacht“, sagt sie. Manchmal liege monatelang Müll und Unrat vor dem Häuschen. Aktuell sei dort wieder alles voll mit Blättern, die nicht weggekehrt würden. Bei heftigem Wind würden diese stets durcheinandergewirbelt und landeten in ihrem Garten. Sie sei dann ständig damit beschäftigt, das Laub zu entsorgen, was ihr altersbedingt nicht mehr allzu leicht falle.

Auch in diesem Jahr habe sie wiederholt die Stadtwerke angerufen und darum gebeten, sich des Umfelds des Trafo-Häuschens anzunehmen, doch passiert sei leider nichts, so die Seniorin. Bei der Stadt habe sie sich in der vergangenen Zeit ebenfalls gemeldet und darum gebeten, beim Straßenkehren den schmalen Zugang zum Häuschen miteinzubeziehen. Ihr sei jedoch gesagt worden, dass man dafür gar nicht zuständig sei. „Dabei wäre es doch ein Klacks, wenn die Stadt dort sauber macht“, meint die Anliegerin. Irgendjemand müsse aber zuständig sein, schließlich gebe es doch so etwas wie eine Unterhaltspflicht. Lediglich der Fußweg vor dem Zugang zum Trafo-Häuschen sei bei Winterwetter schon mal mit Streugut berücksichtigt worden.

Ganz abgesehen davon komme es leider auch immer wieder vor, dass dreiste Zeitgenossen den Zugang zum Trafo-Häuschen nutzten, um dort ihre Notdurft zu verrichten, was ebenfalls ein Ärgernis sei, wurmt es die Seniorin.

Nachdem die Stadtwerke gestern von unserer Zeitung auf die Klagen der Nachbarin hingewiesen worden waren, handelten sie prompt: „Ein Mitarbeiter ist vor Ort gewesen und hat das Laub beseitigt“, meldete sich Unternehmenssprecher Florian Adler binnen kurzer Zeit zurück. Müll sei aktuell aber nicht gefunden worden.

Laut Adler wird der Zugang zum Trafo-Häuschen dreimal pro Jahr von einer beauftragten Fremdfirma gereinigt. Möglicherweise seien dabei Versäumnisse aufgetreten. Die Stadtwerke würden ein Augenmerk darauf legen, dass die Reinigung in Zukunft klappe: „Wir werden darauf achten.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6421220?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F140%2F
Nachrichten-Ticker