„Meckelbach-Wellen“
Noch jede Menge Klärungsbedarf

Münster-Mecklenbeck -

Auf dem Kreisverkehr an der Einmündung der Fritz-Stricker-Straße in die Mecklenbecker Straße soll die Skulptur „Meckelbach-Wellen“ installiert werden. Ob dies machbar ist, muss allerdings erst noch geklärt werden.

Freitag, 10.05.2019, 20:00 Uhr
Aktueller Blick auf den Kreisverkehr am Knotenpunkt Fritz-Stricker-Straße / Mecklenbecker Straße. Vorgesehen ist, das Rondell mit der Skulptur „Meckelbach-Wellen“ zu bestücken.
Aktueller Blick auf den Kreisverkehr am Knotenpunkt Fritz-Stricker-Straße / Mecklenbecker Straße. Vorgesehen ist, das Rondell mit der Skulptur „Meckelbach-Wellen“ zu bestücken. Foto: sch

„Ich sehe nicht, dass der Knoten schon durchgeschlagen worden ist“, sagt Stefanie Remmers , Leiterin der Bezirksverwaltung Münster-West und lässt dabei ein bisschen Enttäuschung durchklingen. Denn noch immer lässt die Realisierung des Skulpturen-Projekts „Meckelbach-Wellen“ auf sich warten. Es soll bei der bereits seit rund sieben Jahren angestrebten Neugestaltung des kahlen Kreisverkehrs am Knotenpunkt Fritz-Stricker-Straße / Mecklenbecker Straße Akzente setzen.

Soll auf dem Kreisverkehr Akzente setzen: die Skulptur „Meckelbach-Wellen“.

Soll auf dem Kreisverkehr Akzente setzen: die Skulptur „Meckelbach-Wellen“.

Bei der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Münster-West gewährte Andreas van der Meulen den Stadtbezirkspolitikern Einblick in den Stand der Dinge. Der ehemalige CDU-Bezirksvertreter hat sich – wie berichtet – seit einiger Zeit ehrenamtlich und federführend des Projekts angenommen.

Bei der Skulptur „Meckelbach-Wellen“ handelt es sich um einen von insgesamt sechs Entwürfen, die Studenten der „Akademie Gestaltung“ des Handwerkskammer-Bildungszentrums unter der Leitung des Dozenten Jan Eisermann im Jahr 2012 für den Mecklenbecker Kreisverkehr erarbeitet hatten. Verantwortlich für den Entwurf zeichnet das Duo Tim Brüggemann und Patrick Schöning.

Vorgesehen ist, die „Meckelbach-Wellen“ aus Beton anfertigen zu lassen. Dafür wurde nach langwieriger Suche, so van der Meulen, jetzt eine münsterländische Firma gefunden, die die Skulptur anfertigen könne. Dies sei bis zum Herbst machbar: „Damit sind wir schon einen großen Schritt weiter.“ Allerdings gelte es, im Vorfeld noch „jede Menge Hausaufgaben“ zu erledigen. Es seien Abstimmungen mit den Stadtwerken sowie mit gleich fünf städtischen Ämtern notwendig.

Darüber hinaus müssen laut Andreas van der Meulen Verträge aufgesetzt und geschlossen sowie diverse Details geklärt werden. Da unterhalb des Kreisverkehrs Leitungen der Stadtwerke verliefen, müsse beispielsweise darüber nachgedacht werden, wie die tonnenschwere Skulptur im Falle des Falles vorübergehend versetzt werden könne ohne dabei Schaden zu nehmen.

Abhängig der Art und Weise, wie und mit welchen Anforderungen die „Meckelbach-Wellen“ realisiert würden, lasse sich erst zu einem späteren Zeitpunkt sagen, mit welchen Kosten das Projekt einhergehen werde. In den vergangenen Jahren war – wie berichtet – stets von rund 25 000 Euro die Rede.

Man werde jetzt „stramm an die Sache rangehen“, verspricht van der Meulen. Möglicherweise werde sich in der Bezirksvertretung noch vor den Sommerferien Näheres über den Fortgang des Projekts sagen lassen, eventuell aber auch erst nach der Sommerpause. Sicher sei, dass die Skulptur im Falle des Falles noch in diesem Jahr angefertigt werden könne.

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