Alexianer-Textilpflege
„Inklusionsbetriebe fördern und stärken“

Münster-Mecklenbeck -

Besuch von Claudia Middendorf, der Behindertenbeauftragten der NRW-Landesregierung, gab es in der Mecklenbecker Niederlassung der Alexianer-Textilpflege.

Sonntag, 19.05.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 22.05.2019, 18:14 Uhr
Claudia Middendorf (2.v.l.), Behinderten- und Patientenbeauftragte der Landesregierung, besuchte die Alexianer-Textilpflege in Mecklenbeck. Dort wurde sie von (v.l.) Geschäftsführerin Ute Deutschländer, Mitarbeiterin Steffi Wenzel, Betriebsstättenleiter Olaf Gotthal und Claudia Humpohl (Sozialdienst) begrüßt.
Claudia Middendorf (2.v.l.), Behinderten- und Patientenbeauftragte der Landesregierung, besuchte die Alexianer-Textilpflege in Mecklenbeck. Dort wurde sie von (v.l.) Geschäftsführerin Ute Deutschländer, Mitarbeiterin Steffi Wenzel, Betriebsstättenleiter Olaf Gotthal und Claudia Humpohl (Sozialdienst) begrüßt. Foto: sn

„Wir sind der erste Arbeitsmarkt“, betonte Ute Deutschländer, Geschäftsführerin der Alexianer-Textilpflege. Das Unternehmen konkurriere auf dem freien Markt mit anderen Wettbewerbern. Der Inklusionsbetrieb beschäftigt allein an der Hansalinie 50 Menschen mit und ohne Behinderung. Dort gab es nun Besuch: Claudia Middendorf , die Behinderten- und Patientenbeauftragte der NRW-Landesregierung, machte sich ein Bild vor Ort.

„Wir müssen Inklusionsbetriebe fördern und stärken“, meinte Middendorf, die ganz genau weiß, wo den Beteiligten der Schuh drückt. Seit 2014 gab es ein sogenanntes „Fördermoratorium“ für neue Arbeitsplätze von Inklusionsbetrieben. Inzwischen hat der Bund allerdings zusätzliche 150 Millionen Euro für die Länder bereitgestellt, um genau solche neuen Arbeitsstellen zu fördern. Middendorf betonte bei ihrem Gespräch mit den Alexianern, dass NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann sich an Arbeitsminister Hubertus Heil gewandt habe, damit das Land anderswo nicht verwandte Mittel einsetzen könne.

Die werden vor Ort gebraucht: Ausgebildete Arbeitskräfte würden abgeworben, sagte der Mecklenbecker Betriebsstättenleiter Olaf Gotthal. Einerseits sei das ein Beleg für gelungene Inklusion, andererseits müsse die Arbeit aber auch erledigt werden: „Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“

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