Gemeindecaritas St. Anna
Hohe Spendenbereitschaft im Stadtteil Mecklenbeck

Münster-Mecklenbeck -

Die Mecklenbecker Caritas zeigte sich bei ihrer Jahresversammlung über die geleistete Arbeit stolz. Gleichwohl forderte Pastor Martin Sinnhuber: „Wir müssen lernen, uns um die Menschen am Rand der Gesellschaft zu kümmern.“

Donnerstag, 23.05.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 18:19 Uhr
Teamsprecherin Birgit Rövekamp (vorne, sitzend) zog ein positives Fazit der Mecklenbecker Gemeindecaritas-Arbeit.
Teamsprecherin Birgit Rövekamp (vorne, sitzend) zog ein positives Fazit der Mecklenbecker Gemeindecaritas-Arbeit. Foto: sn

„Wir können stolz sein auf das, was wir auf die Beine stellen“, meinte Birgit Rövekamp , Teamsprecherin der Gemeindecaritas St. Anna, bei deren Jahresversammlung im Pfarrzentrum. Zahlreiche Aktivitäten gab es wieder im vergangenen Jahr, auch wenn Rövekamp feststellte, dass allgemein der Trend zum ehrenamtlichen Engagement nachlasse.

„Wir müssen lernen, uns um die Menschen am Rand der Gesellschaft zu kümmern“, meinte Pastor Martin Sinnhuber , der in Vertretung von Pfarrer Dr. Timo Weissenberg die Jahresversammlung besuchte. Der Posten des Präses sei derzeit vakant, erläuterte Rövekamp. Weissenberg werde sich in Zukunft auf Roxel konzentrieren. Es sei aber möglich, dass die neue Pastoralreferentin Sabine Banaschewitz für die Gemeindecaritas in Mecklenbeck zuständig sein werde.

Positiv hob Rövekamp die hohe Spendenbereitschaft, die es im Stadtteil gebe, hervor. So habe dann etwa auch die Kleiderstube genug abzugeben für Menschen, die sich keine neue Kleidung leisten könnten. Nachgefragt ist auch weiterhin das Sozialbüro. Die Mitarbeiter helfen beim Ausfüllen von Formularen oder begleiten bei Behördengängen. Aber: Die Ratsuchenden müssten auch selbst etwas tun, um an ihrer Grundsituation etwas zu ändern.

Weitere Aktivitäten der Mecklenbecker Gemeinde-caritas sind unter anderem Besuche bei Krankenhauspatienten und die Organisation des Seniorentreffs. Auch eine Seniorenwallfahrt gab es wieder, dieses Mal ging es nach Legden.

Kassenwartin Susanne Beiker gab bei der Jahresversammlung einen soliden Kassenbericht ab. Daraufhin entlasteten die Mitglieder das Leitungsteam einstimmig. Die Formalia waren damit erledigt, und es blieb Zeit für Kaffee und Gespräche.

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